 |
Eine Behandlung selbst der einfachsten gesundheitlichen Störungen wird oftmals zum
Problem. Deshalb sollten Sie Medikamente und sonstige Gegenstände zu Ihrer
gesundheitlichen Versorgung (wie Ersatzbrillen, Reinigungsmittel für Kontaktlinsen etc.),
von denen Sie bereits vor Abreise wissen, daß Sie sie benötigen werden, von zu Hause
mitnehmen. Die Zusammenstellung einer eigenen, individuellen Reiseapotheke ist unbedingt
erforderlich, da die Beschaffung von Medikamenten so gut wie unmöglich ist. |
 |
|

|
|
|
Die Ausfuhr der nationalen Währung Franc ist beschränkt. |
|
|

|
|
|
Botschaft der Republik Tschad in Deutschland:
Basteistr. 80
53173 Bonn
Tel.: 0228-356026; Fax: 0228-355887
Für Österreich:
s. Deutschland
Für Schweiz:
Rue des Belles-Feuilles 65
F-75116 Paris
Tel.: 00331-45533675 |
|
|

|
|
|
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland:
Ambassade de la République fédérale d´Allemagne
Av. Félix Eboué, N ´Djamena; B.O. Pox 893
Tel.: 00235-51 62 02 / 51 56 47; Fax: 00235-51 48 00; Email: allemagne@intnet.td
Botschaft zuständig für Österreich:
3B Ligali Ayorinde Avenue; Fabac House
Victoria Island
Lagos
Tel.: 00234-1 26 16 081 / 261 62 86; Fax: 00234-1 2617639 |
|
|

|
|
|
Die Einfuhr der nationalen Währung Franc ist unbeschränkt gestattet. Die Einfuhr
ausländischer Währungen muß deklariert werden.  |
|
|

|
|
|
Es besteht Visumspflicht für Deutsche, Österreicher und Schweizer. Ferner ist der
Nachweis ausreichender Geldmittel und ordnungsgemäßer Papiere für die Weiterreise in
Nachbarländer, bei Flugreisenden ein Rück- bzw. Weiterflugticket erforderlich.  |
|
|

|
|
|
Die Stromspannung beträgt 220 V. Ein Adapter wird empfohlen.  |
|
|

|
|
|
Essen Sie bewußt. Dabei gilt die Devise: nichts essen, was man nicht kochen oder
schälen kann! Am besten ist es, in Dosen und Alu eingeschweißte Nahrungsmittel und
Gerichte von Deutschland aus mitzunehmen. Um dennoch eine einseitige und wenig
vitaminreiche Ernährung zu vermeiden, sollten Sie unterwegs nur Schalenobst und Gemüse
kaufen, das Sie allerdings vor dem Verzehr ausgiebig kochen sollten. Vermeiden Sie Salat,
der wegen der Infektionsgefahr als Giftpflanze der Tropen bezeichnet wird. Kochen Sie
fettarm, da der Fettbedarf in den Tropen gering ist. Ihre Speisen sollten Sie salzen, wie
der Körper es verlangt, eventuell stärker als gewohnt. Die Einnahme von
Mineralsalztabletten wird empfohlen, da man mit dem Schweiß auch viel Salz verliert.
Essen Sie kein Speiseeis aus Softeisautomaten. Kaugummi hilft gegen ausgetrockneten Mund
bei trockener Luft. Auf Schwierigkeiten bei der Versorgung stößt man im Fastenmonat
Ramadan. Dann sind Restaurants von Sonnenaufgang bis -untergang geschlossen, allenfalls in
großen Hotels bekommt man etwas zu essen. Als Fremder und Reisender darf man zwar essen,
sollte es jedoch nicht in der Öffentlichkeit tun, um die fastenden Moslems, vornehmlich
im Nord- und Zentraltschad, nicht zu provozieren.
Versorgen Sie Ihren Körper immer ausreichend mit Flüssigkeit. Trinken Sie viel Tee
oder Wasser und vermeiden Sie den Genuß von Alkohol. Wasser abkochen oder desinfizieren
bzw. kohlensäurehaltiges Mineralwasser benutzen (auch zum Zähneputzen!).  |
|
|

|
|
|
Araber, Sara und Tubu. Diverse animistische Ethnien im südlichen
Tschad.  |
|
|

|
|
|
01.05./ 07.06./ 22.06./ 11.08. und die christlichen und islamischen
Feiertage.
Ruhetag: Sonntag  |
|
|

|
|
|
Nehmen Sie alles erforderliche Material, inklusive genügend Batterien und Filme, aus
Deutschland mit. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf hochgezüchtete und komplizierte
Ausrüstungen. Bewahren Sie alles in staubdichten Behältern auf und bringen Sie alles an
einem möglichst kühlen Ort unter.
Die Aufnahme von Grenzen, Polizeikontrollen, Brücken, Behörden und anderen
strategischen Orten ist verboten. Für alle Gebiete außer NDjamena ist eine
Fotografiererlaubnis notwendig (Innenministerium).
Bedenken Sie auch immer die Mentalität und den Glauben der Einheimischen, bevor Sie
sie fotografieren oder filmen. Fragen Sie die betreffenden Personen um Erlaubnis und
respektieren Sie es auch, wenn manche nicht aufgenommen werden wollen.  |
|
|

|
|
|
Die einheimische Währung sind Franc de la
Communautéé Financièère d'Afrique (FCFA). Als Tauschmittel
empfehlen sich Euro und USD. |
|
|

|
|
|
Im Norden des Tschad, im Tibesti-Gebirge, weisen Funde prähistorischer Steinwerkzeuge
und zahlreicher Felsgravuren darauf hin, daß auch diese Region früher fruchtbare
Landstriche und von Hirten bewohnt waren. Die Tubu scheinen seit dem Beginn unserer
Zeitrechnung in der östlichen Sahara beheimatet zu sein. Ihrer Gesellschaftsstruktur
entsprechend, in der sich jeder Tubu als Gleicher unter Gleichen fühlt, haben sie nie
Reiche gegründet. Den Lebensunterhalt bestritten sie aus ihren Herden, dem
Transsaharahandel und den Oasen, in denen Sklaven als Arbeitskräfte eingesetzt wurden.  |
|
|

|
|
|
Für alle Landesteile außer NDjamena sind Sonderbewilligungen erforderlich.  |
|
|

|
|
|
Zur wichtigsten Vorsorge gehören Impfungen; Gelbfieber-, Typhus-, Hepatitis-,
Tetanus-/Diphtherie- und Polioimpfungen werden empfohlen. Alle Expeditionsteilnehmer
sollen über folgende Impfungen/Vorsorge verfügen: Tetanus, Kinderlähmung, Gelbfieber,
Hepatitis und Malariaprophylaxe. Besondere Risiken stellen Durchfallerkrankungen,
Bilharziose und Meningitis dar.  |
|
|

|
|
|
Die nördliche Grenze zum Niger (Wüstengebiete) ist gesperrt. Für alle anderen
Grenzübergänge sind Sondergenehmigungen des Innenministeriums erforderlich.  |
|
|

|
|
|
Stabile, bequeme Schuhe oder Wüstenstiefel aus Leinen, lange Hosen aus Baumwolle,
Mischgewebe oder Viskose (pflegeleicht), nicht zu eng, Baumwollhemden und eine leichte
Kopfbedeckung müssen Sie unbedingt mitnehmen. Ferner gehören auch Pullover und Jacken in
Ihr Gepäck, da es abends und nachts bisweilen sehr kühl werden kann.  |
|
|

|
|
|
In Ndjamena und im Einzugsbereich des Tschadbeckens können Temperaturen um 35°C
herrschen. Selbst nachts ist mit Temperaturen um 25°C zu rechnen. Je weiter man nach
Norden fährt, desto angenehmer wird das Klima, das heißt, die Nächte werden kühler. Im
Tibesti herrscht ein angenehmes, trockenes Wüstenklima, mit teilweise sehr kalten
Nächten. Am Trou au Natron muß durchaus mit leichtem Frost gerechnet werden!  |
|
|

|
|
|
Sehr häufig Straßenkontrollen mit manchmal gründlicher Durchsuchung (besonders in
grenznahen Gebieten)  |
|
|

|
|
|
Ihr Paß sollte mindestens ein halbes Jahr über die beabsichtigte Reise hinaus gültig
sein. Es darf kein israelischer oder südafrikanischer Stempel darin zu sehen sein.
Erhält Ihr Paß einen solchen Stempel, so lassen Sie sich mit diesem Argument rechtzeitig
einen Zweitpaß ausstellen. Machen Sie vor der Reise auf jeden Fall von all Ihren
Dokumenten eine Fotokopie und führen Sie diese separat mit. Geben Sie Ihren Paß niemals
aus den Händen! Vergessen Sie auch nicht, Ihren Impfpaß mitzunehmen.  |
|
|

|
|
|
Durch den jahrelangen Bürgerkrieg sind viele Strecken im äußersten Norden des Landes
teilweise vermint. Das Land ist touristisch völlig unerschlossen und daher nur unter
kundiger Führung ratsam. Reisen auf eigene Faust sind riskant.  |
|
|

|
|
|
Die Amts- und Verkehrssprachen sind Französisch und Arabisch. Daneben wird Sara und
Tebu gesprochen.  |
|
|

|
|
|
Einige Tugenden für Dritte-Welt-Reisende: (aus der Broschüre Touristen-Kompaß
für die Dritte Welt", herausgegeben vom Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit)
1.) Beginnen Sie die Reise mit dem Wunsch, mehr über das Land und seine Menschen zu
erfahren.
2.) Respektieren Sie die Gefühle der gastgebenden Bevölkerung. Bedenken Sie, daß Sie
durch Ihr Verhalten auch ungewollt verletzen können. Das betrifft vor allem das
Fotografieren.
3.) Machen Sie es sich zur Gewohnheit, zuzuhören und zu beobachten, anstatt nur zu
hören und zu sehen.
4.) Halten Sie sich vor Augen, daß andere Völker oft andere Zeitbegriffe haben.
5.) Entdecken Sie, wie interessant und wertvoll es sein kann, eine andere Art des
Lebens kennenzulernen.
6.) Machen Sie sich mit den örtlichen Sitten und Gebräuchen vertraut. Sie werden
sicher jemanden finden, der Ihnen dabei hilft.
7.) Legen Sie die Gewohnheit ab, auf alles eine Antwort parat zu haben. Seien Sie
einmal derjenige, der eine Antwort haben möchte.
8.) Wenn Sie etwas günstig eingekauft haben, so denken Sie daran, daß Ihr Vorteil
vielleicht nur deshalb möglich war, weil die Löhne im Gastland niedrig sind.
9.) Machen Sie niemandem Versprechungen, wenn Sie nicht sicher sind, sie auch zu
halten.
10.) Nehmen Sie sich täglich etwas Zeit, um Ihre Erlebnisse zu verdauen. Sie werden
dann mehr von Ihrer Reise haben.
11.) Wenn Sie es auf der Reise wie zu Hause haben wollen, dann verschwenden Sie Ihr
Geld nicht fürs Reisen - bleiben Sie lieber daheim.  |
|
|

|
|
|
Die Zeitverschiebung zur mitteleuropäischen Sommerzeit beträgt minus 1 Stunde. Im
Winter gibt es keine Zeitunterschiede.  |
|
|

|
|
|
Alle Angaben ohne Gewähr |
|
|
Last update: 17.06.09 14:22:45
© 2004 Globetrotter Select
|
|