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EXPEDITION SÜD-ÄTHIOPIEN
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Detailprogramm

Es gibt nur noch wenige Gegenden Afrikas, die man als wahre Wildnis bezeichnen kann. Von der Geschichte vergessen, sehr unscharf kartographiert und durch natürliche Hindernisse wie hohe Gebirge, undurchdringliche Sümpfe und krokodilverseuchte Flüsse bis heute von der Außenwelt abgeschnitten, zählt der Untere Omo zu den wahren „remote areas".

Beschreibung
Route
Eingeschlossene Leistungen
Anforderungen
Hinweise
Teilnehmertreff
Termine & Preise

Informationen zu Äthiopien finden Sie auf unseren Info-Seiten.

 

Historische Route
Trekking & Geschichte
Expedition Süd-Äth.



Beschreibung

Eine Gegend, die erstmalig wegen einiger bedeutender Fossilienfunde als „Wiege der Menschheit" aufhorchen ließ. Praktisch unbekannt blieb jedoch, daß im Einzugsbereich des Omo Flußsystems eine große Zahl kleiner und kleinster Ethnien lebt, deren Besuch einer Reise in eine unbekannte Vergangenheit gleicht. Karo, Bumi, Dime, Bagga, Bodi, Mursi, Dizi, Surma, um nur einige wenige, oft nur 500 Köpfe zählende Ethnien zu nennen, pflegen ihre eigene Sprache und Kultur und lassen daher ohne weiteres das sagenhafte, babylonische Sprachengewirr erahnen. Oft reichen fünf und mehr Dolmetscher nicht aus, eine Nachricht verläßlich zu transportieren oder der Kontaktversuch endet in allgemeinem Schulterzucken. Die Fähigkeit und Erfahrung, sich mit Händen und Füßen zu verständigen ist hier dringendst erforderlich.

Die Menschen in der abgeschiedenen Wildnis des Omo besitzen keine Kultur mit materiellen Inhalten, sondern leben in einer Welt der Symbolik, ganz in der animistischen Tradition ihrer Ahnen.

So tragen z. B. Mursi- und Surmafrauen Lippenteller, deren Größe die Zahl der geforderten Rinder im Falle einer Heirat symbolisiert. Eine andere Deutung, daß sich diese Ethnien verunstaltet haben, um arabische Sklavenjäger abzuschrecken, muß bei dieser Gelegenheit ins Märchenreich verwiesen werden und deutet nur auf die hilflosen Erklärungsversuche überforderter Forschungsreisender hin.

Phantasievoll und phantastisch erscheinen die Körperbemalungen mancher Ethnien, insbesondere bei den Karo, Mursi und Surma. Läßt einem bei einem Marsch ins Unbekannte eine plötzlich auftauchende, grelle Fratze das Herz in die Hosentasche rutschen, so kann der Schreck schon im nächsten Moment der Faszination und Bewunderung eines mit Sternenornamenten übersäten Körpers weichen.

Eine Reise in den Südwesten Äthiopiens ist eine Expedition in die Vergangenheit, die Unbegreifliches zeigt, verschüttete Emotionen weckt, viel Liebe, wenig Pomp, Erfahrung und intensive Vorbereitung verlangt.

Anmerkung: Die Gebiete östlich des Omo sind "relativ einfach" zu bereisen. Wenn wir von den "remote areas" sprechen, so meinen wir insbesondere die Gebiete westlich des Omoflusses. Im Rahmen unserer Expedition 2000 werden wir absolut unerschlossene, noch niemals bereiste Gebiete mit mehrtägigen Fußmärschen erkunden.Top



Route

Addis Abeba - Arba Minch - Chew Bahir - Turmi - Jinka - Mago Nationalpark - Omo Nationalpark - westliches Omobecken - Addis Abeba Top



Eingeschlossene Leistungen

Linienflug Frankfurt/M - Addis Abeba - Frankfurt mit Ethiopian Airlines
sämtliche Übernachtungen
sämtliche Transfers und evtl. benötigte Charterflüge
Allradfahrzeuge, Fahrer
sämtliche Gebühren und Nationalparkabgaben (außer Foto-und/oder Filmpermit)
Passage- und Mautgebühren
komplette Verpflegung
sämtl. Expeditions- und Küchenausrüstung
Guides/Dolmetscher
Reisepreis - Sicherungsschein

Nicht im Reisepreis eingeschlossene Leistungen: Pers. Ausrüstung (z.B. leichter Schlafsack), Getränke, Trinkgelder, Flughafengebühren, Visa- und Impfkosten, Ausgaben persönlicher Art (z.B. Souvenirs). Top



Anforderungen

Diese Reise wird im Expeditionsstil durchgeführt und hat mit üblichen Touristenarrangements nichts gemein. Sie ist hinsichtlich ihres Gesamtverlaufs einmalig und es gilt teilweise extrem schwierige Passagen mit den Fahrzeugen zu meistern. Neben Pisten und Schlammpassagen aller Kategorien beinhaltet die Tour auch Erstbefahrungen von Teilstrecken. Füßmärsche über mehrere Stunden in bergigem, völlig unbekanntem Gelände sind zu bewältigen.

Das Gelingen der Reise ist von der aktiven Mithilfe jedes Teilnehmers sowohl bei schwierigen Fahrpassagen als auch beim Lagerleben abhängig. Körperliche Fitness, gute Psyche und ausgeprägter Teamgeist gehören dazu.Top



Hinweise

Der Süden Äthiopiens ist ein touristisch unerschlossenes Land. Unsere angebotene Reise besitzt Expeditionscharakter. Das bedeutet, daß Straßenverhältnisse, Wetter, orgnisatorische Probleme oder andere, nicht vorhersehbare Ereignisse eine Routen- oder Programmänderung erforderlich machen. Ein Vorwärtskommen ist oft nur mit komplizierten Verhandlungen möglich und unterscheidet sich in nichts von den Beschreibungen, die Sie in alten Entdecker- und Abenteurerer-Reiseberichten nachlesen können. Unsere Erfahrungen, insbesondere mit den Behörden, Polizei und Militär waren positiv, sodass wir unser Programm uneingeschränkt verwirklichen konnten. Top



Teilnehmertreff

Um die verschiedensten Aspekte dieser Expedition eingehend zu erörtern, werden sich alle Reiseteilnehmer einige Wochen vor der Abreise treffen. Historisches, Kulturelles, Verhalten bei Kontakten mit verschiedenen Ethnien, Umweltfragen, Ausrüstung, Fahrzeuge, aktive Mithilfe und unser Kennenlernen werden im Vordergrund stehen. Natürlich werden wir uns intensiv über die Reiseroute unterhalten.

Das Treffen findet voraussichtlich in München statt und ist für jeden Expeditionsteilnehmer ein Muß, d.h. Teil der Reisebedingung.
Die Expedition wird geleitet von Klaus CholewaTop



Termine & Preise

Termine und Preise auf Anfrage.Top






Last update: 22.04.10 15:46:39
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