3. Tag Sabratha - Sebha
Frühmorgens werden Sie aufbrechen und durch Sand-, Stein- und Felswüste und vorbei an
Forts und Oasen Sebha erreichen. Die Fahrt ist lange und manchmal ermüdend. Positiv ist,
daß Sie die Größe des Landes und die weite Wüste erfahren, sich mental auf eine Reise
in und durch die Sahara einstellen können. Der Weg über Ghadames ist wesentlich
anstrengender, da er Tage dauert und durch vergleichsweise langweilige
Landschaft führt. Sie verlieren so wertvolle Zeit für den unglaublich schönen Süden
des Landes, der in Anbetracht der Kürze der Reisezeit Priorität haben muß. Ghadames als
Ziel selbst kann dies nicht aufwiegen. Im übrigen gewinnen Sie durch diesen Anreiseweg
zusätzlich die Zeit für den Besuch von Leptis Magna - ein echtes Muß. 4.
Tag Ghat
Am späten Nachmittag gelangen wir nach Ghat, einem über 2000 Jahre alten Handelsplatz
und bedeutenden Kreuzungspunkt der Karawanenrouten Leptis Magna/Sabratha Ghat
Bilma Agadez Kano und Kufra Murzuq Ghat Djanet
Tamanrasset. Nach Besichtigung der historischen Altstadt und Festungsanlagen folgen
wir der algerischen Grenze bis zum südlichen Ende des Akakus Gebirges. Hier im Süden
finden wir die einzige Einstiegsmöglichkeit in diese wild zerklüftete Bergwelt.
5. 7. Tag Akakus
Unsere Route durch das Akakus Gebirge wird selbst den erfahrensten Saharafreaks den Atem
verschlagen: unvorstellbar bizarre Felsformationen in einem Labyrinth gewaltiger Canyons,
deren Passage teilweise durch riesige Dünen blockiert wird; finstere Cavernen in einem
verwirrenden Farbenspiel ziehen das Auge auf sich, indessen man noch eine Kulisse
versteinerter Dinosaurier als Realität oder Phantasie zu ordnen sucht. Glaubt man sich an
die chaotischen Strukturen dieser wildzerklüfteten Landschaft gewöhnt zu haben, so traut
man am nächsten Tage seinen Augen nicht beim Anblick der vom Wind freigelegten Rundungen
chemisch erodierter Gesteinsmassen und Bergsockel. Welch eine Kulisse für die imnes
bekri, die Menschen des Morgens, die hier lebten und deren Felsmalereien
und -gravuren wir bewundern werden. Jeder von uns wird den Wunsch verspüren, in den
unzähligen, unerforschten Tälern und Winkeln zu stöbern, um vielleicht neue
Mosaiksteine dem Wissen über vergangene Kulturen hinzuzufügen. Versteinerte
Turbanträger, Katzen, Echsen, Drachen und geflügelte Boten des Himmels fügen unseren
geschrumpften Filmvorräten weitere schwere Verluste beim Verlassen des Gebirges durch
gewundene Wadis zu. Nach Durchfahren einer Dünenbarriere geht es auf meist sandigem
Untergrund der Hügelkette des Msak Mallat entgegen. Mit kleinen Spaziergängen lassen wir
den Tag ausklingen.
8. Tag Idhan Murzuq
Teilweise schwere Sandpassagen liegen auf dem Weg zum Sterndünenmeer des
undurchdringlichen Idhan Murzuq. Wahrhaft grandiose Ausblicke ergeben sich von den
gewaltigen Dünengipfeln.
9. Tag Wadi Mathendous
Nach einigen Wadidurchquerungen, vorbei an Kamelgrashügeln und einsamen Sträuchern,
gefolgt von Serirs und Hamadas tauchen wir schließlich in die schwarze Welt des Barjuj
ein. Eine Wanderung dient der Erkundung des weltberühmten Wadi Mathendous. Bis heute
wurden nur (!) einige hundert Felsmalereien und -gravuren in diesem schwer zugänglichen
Tal dokumentiert, darunter das vermutlich älteste Bildnis des Menschen. Ein aufregender
Tag. In der Nähe des Wadi Mathendous schlagen wir unser Lager auf.
10. Tag Germa - Umm El Ma
Durch die unwirtliche Hamadat Murzuq führt uns die Piste nach Germa, wo wir am Nachmittag
Siedlungsreste der sagenumwobenen Garamanten besuchen. Mitten im Erg liegen die Mandara
Seen, die zu den landschaftlich beeindruckendsten Szenerien der Sahara zählen. Mit den
Fahrzeugen durch die gewaltigen Dünen zu kurven das wird ein unvergeßliches
Erlebnis werden. Unser Schlafzimmer ist wieder unendlich groß...mit Blick auf einen
palmengesäumten See inmitten eines Dünenmeeres...
11. Tag Hun
Durch das riesige Dünenmeer suchen Sie Ihren Weg nach Takirba, wo Sie wieder auf der
guten Teerstaße ankommen, die Sie über Sebha nach Hun ins Hotel führt.
12. Tag Mittelmeer
Weiter geht die Fahrt in den Klimabereich des Mittelmeeres nach Leptis Magna; Hotel.
13. Tag Leptis Magna
Heute besichtigen wir die großartige, von Phöniziern gegründete Stadt Leptis Magna. Als
Geburtsstadt des römischen Kaisers Septimus Severus stieg Leptis Magna zur bedeutendsten
römischen Stadt Nordafrikas auf. Selbst in Italien gibt es kaum Ruinen, die es mit der
Pracht und Vollkommenheit des libyschen Leptis Magna (ein World Heritage) aufnehmen
können. Hotel
14. Tag Tripoli - Djerba
Sehr früh fahren wir nach Tripoli, um das sehenswerte Nationalmuseum in der alten Kasbah
zu besichtigen. Nach einem Bummel über den Bazar von Tripoli folgen wir der stark
befahrenen Küstenstraße nach Tunesien. Hotel Djerba Palace
15. Tag Rückflug nach Deutschland
Transfer zum Flughafen
Nachdem Sie den Reiseverlauf studiert haben, werden Sie vermutlich
einige Fragen haben. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns!
