Aktuelle Informationen zu COVID-19

Hier finden Sie Updates zur Corona-Lage und zum Thema Reisen während der Coronazeit. Gerne informieren wir Sie über Änderungen und Möglichkeiten in Ihrem Reiseziel – rufen Sie uns einfach an! Foto: Botswana Tourism Board

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Update: Dezember 2020

Liebe Kunden, liebe Afrika-Freunde,

seit März 2020 sind Fernreisen wegen Covid-19 völlig zum Erliegen gekommen. Dennoch sind aus unserer Sicht Reisen wie etwa nach Afrika durchaus möglich. So manchen touristischen Hotspot kann man aktuell quasi für sich allein genießen.
Wir geben unseren Kunden dabei eine Corona-Stornogarantie – egal welches Land oder welche spezifische Region gebucht wurde. Sollte zum Zeitpunkt der Abreise eine Reisewarnung der Behörden herausgegeben oder für einen geplanten Zeitraum die Reisewarnung nicht aufgehoben werden, führen wir Reisen nur dann durch, wenn der Kunde dies selbst so will. Falls nicht, erstatten wir mögliche Anzahlungen sofort zu 100% – Gutscheine stellen wir aus Überzeugung nicht aus. Damit besteht keinerlei Risiko bei einer Buchung bei uns. 
Wie bei jeder anderen Buchung bleibt auch bei einer Reiseverschiebung die Anzahlung über unseren Reisepreissicherungsschein weiterhin zu 100% abgesichert.
Das Auswärtige Amt veröffentlicht für jedes Land eine Einschätzung hinsichtlich des aktuellen Reiserisikos. Dies ist aus unserer Sicht nicht immer nachvollziehbar. Gleichzeitig verbleibt die Verantwortlichkeit für Reisen weiterhin beim Reiseveranstalter. Nichtsdestotrotz ist eine Reisewarnung nicht mit einem Reiseverbot gleichzusetzen und setzt uns als Reiseveranstalter in eine noch höhere Verantwortung.


Aktuell können zwei Szenarien für eine Reiseplanung berücksichtigt werden. Voraussetzung für die Einreise in die meisten afrikanischen Destinationen ist die Vorlage eines negativen Covid-19 PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist.

1. Reisen in afrikanische Länder ohne Reisewarnung: Uganda, Ruanda und Namibia
Es gibt keine Einschränkungen und tatsächlich keinen Grund, nicht zu reisen. Uganda ist hinsichtlich Immunologie und Virenbekämpfung schon immer gut aufgestellt. Auch Ruanda hat die Pandemie seit ihrem Ausbruch konsequent bekämpft. Namibia ist 2,5 mal so groß wie Deutschland und hat die Einwohnerzahl von Hamburg. Eine nicht vorhandene Reisewarnung ist daher legitim.
Durch die fehlende Reisewarnung ist bei Rückreise nach Deutschland keine Quarantäne erforderlich. Kunden aus Österreich und der Schweiz beraten wir gerne individuell zu den aktuellen Bestimmungen.

2. Reisen in afrikanische Länder mit Reisewarnung: z. B. Tansania und Kenia
Entgegen der bestehenden Reisewarnung des Auswärtigen Amtes sehen wir eine Reise in diese Länder auf Basis unserer jahrelangen Erfahrung als wenig risikoreich an. All unsere Reisen sind Privatreisen. Distanz zu halten, Kontakte zu steuern und Ansammlungen zu vermeiden ist somit alles andere als ein Problem. Zudem sorgen vorhandene Hygienekonzepte und die schiere Weitläufigkeit der Nationalparks für eine Minimierung des Ansteckungsrisikos. Die Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand, halten Hände waschen, Alltagsmaske) ist bei unseren ausgewählten Reisepartnern und Hotels und Lodges vor Ort in jedem Fall gewährleistet. Zudem halten sich sowohl im Flugzeug als auch in Eurer Unterkunft nur Gäste auf, die ebenfalls negativ getestet wurden, da die Einreisebedingungen für alle Länder übergreifend gelten.
Die meisten EU-Staaten verlangen bei Einreise aus einem Risikogebiet (Gebiet, für das eine Reisewarnung gilt) eine digitale Einreisemeldung sowie eine häusliche Quarantäne von 10 bis 14 Tagen, die bei Vorlage eines negativen PCR-Tests 5 Tage nach Rückkehr automatisch endet.

Wir führen Reisen in Länder ohne und mit Reisewarnung durch! 
Wieso machen wir das?
Wir als Reiseveranstalter mit über 50 Jahren Erfahrung in Afrika beurteilen das Reisen in einige Länder als risikoärmer als jeden Einkauf im Supermarkt in Deutschland. 
Wie machen wir das?
Wir bieten ausschließlich Privatreisen an, bei denen Ihr a) mit einem individuellen Guide, b) in einem Euch exklusiv zur Verfügung stehenden Safarifahrzeug (in Namibia als Selbstfahrer) und c) ohne andere Passagiere reist. Diese Art des Reisens hat den entscheidenden Vorteil, dass Ihr – ohne das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – durch das Land und aktuell fast menschenleere Nationalparks fahren könnt.
Warum wir eine Verantwortung haben?
Als Veranstalter arbeiten wir seit Jahrzehnten erfolgreich mit lokalen Guides, Köchen und Partnern zusammen. Die Liste ließe sich beliebig erweitern, denn der Tourismus stellt in ganz Afrika einen der wichtigsten Wirtschaftszweige dar. Seit dem Ausbruch der Pandemie ist jedoch die Haupteinnahmequelle für eine Vielzahl von Afrikanern nahezu vollständig versiegt – ohne jegliche staatliche Unterstützung. Nicht einmal Schulgelder werden gestundet oder gar erlassen. Der Einbruch des Tourismus führt hier somit nicht zum Umsatzrückgang milliardenschwerer Kreuzfahrtanbieter, sondern zum 100%-igen Einkommensverlust hunderttausender Menschen gerade aus den mittleren und vor allem einfacheren Einkommensschichten.

Neben den Menschen wartet auch Afrikas fantastische Tierwelt sehnsüchtig auf Euch
Ranger, deren Regierungen teilweise die Gehälter nicht mehr zahlen, sind allein gelassen im Kampf gegen zunehmenden Wildereidruck aus Asien, der voranschreitenden Landnahme und Brandrodung sowie der durch Hunger motivierten Jagd auf Wildtiere. Während Europas Politiker z. B. über die hiesige Renaturierung lächerlich kleiner Gebiete diskutieren, gehen der Welt in Afrika tausende Quadratkilometer bestehender Naturschutzgebiete verloren und die Ausrottung hunderter Tierarten schreitet ungehindert voran. Ohne Tourismus überlebt kein einziger (zaunloser) Nationalpark Afrikas.

Ihr werdet Euch sicher an unsere immerwährende Aussage erinnern: Strand und Palmen gibt es viel näher und viel billiger, dazu muss man nicht nach Afrika fliegen. Eine Reise nach Afrika ist durch nichts ersetzbar – es warten bunteste Kulturen, die größte Sprachenvielfalt, extrem abwechslungsreiche Landschaften und die höchste Tier- und Pflanzendiversität auf diesem Planeten auf Euch.

Also rein in den Flieger und ab nach Afrika – und zwar mit einem guten Gefühl!

Ansteckungsgefahr beim Flug? – Infektionsrisiko im Flugzeug ist praktisch nicht vorhanden
Immer wieder tauchen Befürchtungen auf, dass die Corona-Infektionsgefahr an Bord von Flugzeugen höher als andernorts sei. Den Gegenbeweis erbringt eine umfangreiche US-Studie, die das US-Verteidigungsministerium in Auftrag gegeben hat. Demnach sorgen die vertikale Belüftung zusammen mit hocheffizienten Hepa-Luftfiltern dafür, dass gerade einmal 0,003% schädlicher Luftpartikel in die Atmungszone von Fluggästen gelangen können, sofern diese eine Mund-Nase-Bedeckung tragen:
Link zur Studie: TRANSCOM_Report_10-14-20 

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Liebe Kunden, liebe Afrika-Freunde,

wir hoffen sehr, dass Sie nach wie vor alle gesund und wohlauf sind! In den letzten Wochen und Monaten sind wir alle in unterschiedlichem Ausmaß vom Corona-Virus betroffen. In einem manchmal schmerzlichen Prozess mussten wir lernen, welche vor allem gesundheitlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen die Pandemie auf uns alle hat. Wir schauen positiv in die Zukunft, auch wenn uns der Virus noch einige Zeit beschäftigen wird, vielleicht sogar ein Teil unseres Lebens wird.

Als Veranstalter Ihrer Reise nach Afrika wollen wir Ihnen eine aktualisierte Übersicht über die Situation und unsere Einschätzungen hinsichtlich Ihrer Afrikareise geben.

Nach wie vor sind wir keine Hellseher, haben aber von Anfang an eine gute Prognose der Entwicklung geben können. Keine Änderungen ergeben sich unsererseits bei der Behandlung Ihrer gebuchten Reise:

1. Sie haben die Reise bei einem deutschen Reiseveranstalter mit Firmensitz in Deutschland gebucht und sind damit umfangreich durch das deutsche Reiserecht abgesichert. Alle Zahlungen, die Sie an uns geleistet haben, erhalten Sie entsprechend der gesetzlichen Regelungen wieder zurück. Ihr Geld würde Ihnen selbst im Falle einer Insolvenz zurückerstattet.
Die in diesen Tagen häufiger an uns gerichtete Frage, wie man bei im Ausland getätigten Direktbuchungen (also bei Buchungen, die der Kunde direkt im Ausland bei Hotels, Lodges oder Safariveranstaltern tätigt) an geleistete Anzahlungen oder Zahlungen herankommt, ist mit der Firma im Ausland zu klären und kann daher von uns nicht beantwortet werden. Für alle über uns gebuchten Leistungen stehen wir hier vor Ort in der Verantwortung.

2. Die von der WHO abgegebenen Erklärungen sind in keiner Richtung bindend. Das Auswärtige Amt (AA) gibt allgemeine und spezielle Reisewarnungen heraus. Diese sind nicht so zu verstehen, dass Sie damit eine Reise beliebig stornieren können. Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sind (leider) zu oft sehr ungenau, zu allgemein gehalten und tragen (leider) seit Jahrzehnten zu oft vermeidbarem Leid der Menschen in den betroffenen Ländern bei. Wir werden Sie über Reisewarnungen informieren und die Situation in der Destination genau mit Ihnen besprechen.

 

Liebe Kunden, wichtig ist es, die unterschiedlichen Ursachen und Folgen des „Nicht-Reisen“ zu verstehen:

Sie haben jederzeit das Recht, eine gebuchte Reise aus welchen Gründen auch immer zu stornieren: Es können Stornokosten entstehen, denn einige Agenturen / Hotels / Lodges vor Ort akzeptieren keine kostenfreien Stornos, die über einen Zeithorizont in der Regel von 2 bis 3 Monaten hinausgehen.

Bitte beachten Sie, dass die Regelungen einer Reiserücktrittsversicherung keine Ersatzansprüche bei Ihrem Storno wegen Corona vorsehen! Die Furcht vor Corona ist nicht versichert. Sie sind nur versichert im Falle Ihrer Erkrankung oder der Ihres Reisepartners, Todesfall in der Familie, Arbeitslosigkeit usw., aber oftmals nicht wegen einer Corona-Erkrankung – bitte lesen Sie die Vertragsbedingungen Ihrer Versicherung.

B Ihr Heimatland (Ausreisebedingungen, Wiedereinreise, Reiseverbote, spezielle Reisewarnungen des AA usw.) oder das Zielland (Einreisebedingungen, Quarantänevorschriften, Einschränkungen der Bewegungsfreiheit usw.) machen die Reise unmöglich: Wir zahlen Ihre Anzahlung zurück oder buchen die Reise kostenlos um oder verschieben die Reise kostenlos um bis zu einem Jahr.

Wir sagen die Reise ab. Das geschieht zu dem Zeitpunkt, der die Reisedurchführung unrealistisch erscheinen lässt. Dazu zählen die unter B genannten Gründe. Der Zeithorizont unserer Absage hängt von den Bestimmungen des Ziellandes und von den Reisewarnungen des AA ab. Es entstehen keine Stornokosten. Wir zahlen die Anzahlung zurück oder Sie verschieben die Reise um bis zu einem Jahr ohne jegliche Umbuchungskosten.

Die unter B und C beschriebenen Stornos haben keine Stornokosten zur Folge. Sollten Leistungsträger Stornokosten verlangen, werden diese durch uns übernommen.
Damit steht fest, dass alle Stornos für zeitnahe Reisen mit einer Geldrückzahlung oder Umbuchung verbunden sind. Das „kostenlos“ müssen wir insofern einschränken, da wir eventuelle Preiserhöhungen der Leistungsträger (die wir weniger erwarten), Ihre Wünsche nach z. B. Zimmerupgrades oder einer anderen Reisesaison oder die Erhöhung von Steuern und Gebühren an Sie weiter geben müssten (z. B. Nationalparkgebühren – Tansania, das praktisch die Gehaltszahlungen an die Nationalpark-Ranger eingestellt hat (!!!), wird ab Juli 21 die Parkgebühren erhöhen (!!!), während sie in Kenia halbiert wurden …).

 

Wichtige Zusammenhänge des Reisens in Corona-Zeiten:

Gebuchte Flüge:
Die von uns vermittelten Flüge müssen mit den Bedingungen der jeweiligen Airline geprüft werden. Alle seriösen Airlines bieten großzügige Regelungen für kostenlose Umbuchungen an, was sie auf deren Webseite darlegen. Wir helfen Ihnen gerne.

Mit dem Flugzeug nach Afrika reisen?:
Für Ihre Bedenken hinsichtlich des Fluges haben wir Verständnis. Allerdings ist es so, dass im Gegensatz zu Bussen, Zügen, U- und S-Bahnen, alle Flugzeuge hoch effektive Klima-Anlagen besitzen. Alle zwei bis drei Minuten wird die Luft, eine Mischung aus Außenluft und recycelter Kabinenluft, an Bord eines Fliegers komplett ausgetauscht und über Hochleistungsfilter geleitet. Die Luft strömt permanent von der Decke herab in der Kabine und wird am Boden wieder abgesaugt. Dabei werden Mikroteilchen abgeschieden: Partikel wie das Coronavirus werden nach Angaben von Airbus mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9 Prozent aus der Luft entfernt. Der Passagier atmet die frische, von oben kommende Luft ein. Laut Airbus-Chef-Ingenieur Jean-Brice Dumont gilt: „Die Luft im Flugzeug ist bei der Landung sauberer als nach dem Schließen der Türen beim Start“. Im Gegensatz zu früher wird die Klimaanlage schon beim Einsteigen ein- und beim Aussteigen erst ausgeschaltet. Ärzte vergleichen die Situation in der Kabine mit der Situation in einem OP! Man kann daher den Flug als den risikoärmsten Teil Ihrer Reise bezeichnen.

Reisebeschränkungen im Zielland:
Wir sehen davon ab, die momentanen Vorschriften der von uns angebotenen Reiseländer laufend darzustellen, da sich die Situation ständig ändert. Wir werden also jede Destination auf die Bereisbarkeit hin überprüfen und unsere eigenen Sicherheitsregeln in Ihrem Sinne aufstellen. Lassen Sie sich nicht von sogenannten ‚führenden Afrikaspezialisten‘ verführen, sondern vertrauen Sie unserer nachweislich 54-jährigen Kompetenz in Afrika. Wir stehen Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.

Reiserücktrittsversicherung:
Bei den als Jahresversicherung abgeschlossenen Verträgen zeigt sich die Allianz AG als sehr unkulant, da sie keinerlei Aussetzung, Verschiebung oder Minderung einer Jahres-Reiseversicherung wegen der Corona-Pandemie erlaubt. Bei Einzelverträgen gibt es hingegen Möglichkeiten des Verschiebens. Wir helfen Ihnen gerne.
Neu abgeschlossene Rücktrittsversicherungen schließen einen Rücktritt im Falle einer coronabedingten Erkrankung ein, dies gilt nicht für Reisen in Länder für die eine Reisewarnung besteht!

Reisen nach Afrika?
Als Reiseveranstalter sind wir und Millionen Menschen in Afrika von den Folgen und der Furcht vor der Corona-Pandemie zu 100% betroffen und haben deshalb auch jedes Verständnis für Ihre Bedenken, Ihre Sorgen und Ihre Fragen. Sie können uns vertrauen, da Sie uns als Kunde am Herzen liegen und wir Sie nicht verlieren wollen. Unsere Entscheidungen fällen wir in Ihrem Sinne!
Aus verschiedenen Gründen empfehlen wir die Reise zu verschieben, anstatt zu stornieren. Sie verlieren damit nichts und Sie sind, wenn es wieder aufwärts geht, ganz vorne dran und können sich einer bevorzugten Behandlung sicher sein. Wir werden die Kapazitäten vor Ort genau im Auge behalten, da es bei einer Pandemie in verschiedenen afrikanischen Ländern mit Sicherheit zu Verwerfungen in diversen Bereichen kommen wird, auf die wir reagieren müssen und reagieren werden.
Eine Reiseverschiebung bietet natürlich uns und auch unseren Partnern und Freunden in Afrika eine Perspektive, die zum Durchhalten motiviert! Daher sind wir sehr froh über die wenigen Stornos und die vielen Reiseverschiebungen im zeitnahen Bereich. Im mittel- und langfristigen Bereich wird abgewartet. Ja, wir unterstützen alle Kunden und Interessenten, Ihre Planungen ganz normal weiter zu betreiben und sich damit nicht nur Kapazitäten ohne finanzielles Risiko zu sichern, sondern vielfältige Beiträge leisten, auf die wir auch eingehen wollen:

Gründe nach Afrika zu reisen:
Unsere Reisen führen ausschließlich in Länder, die durchweg, mangels Ressourcen jeglicher Art, nicht in der Lage sein werden, eine Pandemie dieser Dimension zu bekämpfen. Erstaunlicherweise sind die Infiziertenraten und Anzahl der Toten in unseren Destinationen (außer Südafrika) vergleichsweise gering.
Wie für uns die Autoindustrie, stellt der Tourismus in den meisten Ländern die Haupteinnahme- , in einzelnen Ländern die einzige Einnahmequelle und die nachhaltigste Beschaffung von Arbeitsplätzen dar. Gerade in den letzten Jahren wurde uns nicht nur von der Politik erklärt, wie wichtig es ist, nicht nur aus humanitären Gründen, sondern auch zur Vermeidung von Flüchtlingsströmen den Menschen ‚vor Ort zu helfen‘. Jetzt wäre die beste Gelegenheit dazu, tatsächlich Menschen vor Ort zu helfen.

Weitere Gründe nach Afrika zu reisen:
Es geht beim Reisen schon immer vornehmlich darum, andere Länder zu besuchen, um einen authentischen Einblick in andere Gesellschaften und Denkwelten zu erhalten und damit die Befähigung zu erlangen, fundierte Urteile abzugeben. Es geht „nebenbei“ um das Kennenlernen und gerade auch um die Erhaltung von Landschaften, Pflanzen- und Tierwelten. Außer Oman, Ruanda und Botswana ist keines der angebotenen Länder auch nur im entferntesten dazu in der Lage, die Pandemie zu bekämpfen, Menschen zu versorgen, die riesigen Ökosysteme zu schützen … Die Ausrottung der afrikanischen Tierwelten ist ohne Tourismus unausweichlich, selbst die Serengeti würde in kürzester Zeit zum landwirtschaftlichen Nutzgebiet. Super schlaue und auch willkommene Artikel aus der Umweltbewegung fordern vehement die Wiederbelebung und Neuschaffung von Ökosystemen für Pflanzen und Tiere zur Rettung der Umwelt und der Menschheit. Helfen Sie uns – wir finden kein Wort, keinen Gedanken und keinen Appell, vielleicht als erstes die bestehenden Naturlandschaften und Nationalparks zu retten! Vor der Projektierung neuer Schutzgebiete ist der Schutz bestehender Schutzgebiete vordringlich. In Afrika stehen unzählige Pflanzen- und Tierarten vor der Ausrottung. Die in Tansania als Nationalparks und als Tierreservate ausgewiesenen Flächen (ohne Forstschutzgebiete, Game Controlled Areas und Jagdgebiete!) sind fast so groß wie alle ‚alten‘ Bundesländer Deutschlands zusammen – ein Blick auf die Landkarte lohnt sich.
Könnte Deutschland, das als Kolonialmacht genügend Unheil über die Menschen auf dem Gebiet des heutigen Tansania gebracht hat, wenigstens als Geste die Bezahlung der Parkranger in angemessener Form in Zeitgen der Corona Pandemie übernehmen? Könnte man, auch zum Schutz der einmaligen Ökosysteme, die Lebensmittelversorgung bedürftiger Menschen übernehmen?
Hoffentlich gibt es immer eine ausreichende Zahl an Menschen, die ohne jegliche Flugscham (!!!) in den Flieger steigen und die unter Naturschutz gestellten Gebiete besuchen und damit den entscheidenden Beitrag zu deren Überleben leisten. Gerne erinnern wir an unseren jahrelangen Kampf für den Besuch von Berggorillas durch Touristen, womit deren Überleben tatsächlich (vorerst!?) gesichert wurde. Wir wollen gar nicht daran denken, wie Covid-19 die im Moment leeren Nationalparks der aus Asien befeuerten Wilderei ausliefert. Natürlich verführen Einkommenslosigkeit und Verarmung zur Unterstützung von Wilderei und zur zur eigenen Jagd, um den Hunger der Familie zu stillen – wer kann es den geplagten Menschen verdenken!

Noch mehr Gründe nach Afrika zu reisen:
Vielleicht betrachten auch Sie Ihre Reise nach Afrika als ein Projekt, als einen Beitrag zum Fortkommen und Wohlsein der Menschen und als Projekt und Beitrag zum Überleben der einmaligen Tier- und Pflanzenwelten in den afrikanischen Nationalparks. Wir würden uns so sehr wünschen, dass Sie Ihre nächste Reise ohne jegliche Flugscham unbedingt in die Nationalparks Afrikas führt und Sie Ihre Städte-, Strand-, See- und sonstigen Reisen auf später verlegen!

Der Grund mit Globetrotter Select zu reisen:
Eines ist auch klar: Wer sich selbst an die Empfehlungen des notwendigen Abstands hält, kann für sich selber sorgen und ist nicht von anderen abhängig. Das gilt für zuhause und auch für den Urlaub. Alle unsere Reisen nach Afrika haben schon immer den Vorteil, dass Sie nicht in der Gruppe, sondern absolut privat reisen. Alleine als Selbstfahrer im südlichen Afrika oder alleine mit Ihrem Privatguide während des ganzen Urlaubs in allen Ländern Ostafrikas. Sie haben nur noch Kontakt in ausgewählten Hotels und Lodges, die herrlich klein sind, das überschaubare Personal auf die Einhaltung der Hygieneregeln getrimmt ist, Sie sich jederzeit auf Ihre private Terrasse Ihres Zimmers oder Zeltes zurückziehen können und sich dort sogar das Essen servieren lassen können.
Bei unseren einmaligen Select-Zelt-Safaris haben Sie, egal ob 5 oder 25 Tage auf Safari, nur noch Kontakt mit Ihrer eigenen, persönlichen Crew. Sicherer kann man einen Urlaub zu Coronazeiten wohl nicht gestalten.

Entschuldigung:
Unser Beitrag zu Covid-19 ist etwas lang geraten. Wir meinen aber, dass Sie als interessierter Afrikakenner und -freund etwas mehr Information wünschen und unsere Position kennen lernen sollten. Als Reiseveranstalter fühlen wir uns verpflichtet, Sie zu informieren, Gedanken zu teilen und in Ihrem Sinne zu handeln. Wir wollen Sie als Kunde behalten und Sie als Interessent für Ihre zukünftigen Reisen in unser geliebtes Afrika gewinnen.

So schaut’s aus:
Am liebsten würden wir die Koffer sofort packen um z.B. in die Serengeti zu reisen. Die Erinnerungen an die erste Reise durch die menschenleeren Weiten von Ngorongoro, Serengeti und Masai Mara mit ihren Millionen Tieren vor 40 Jahren könnte man unerwarteter Weise genau jetzt auffrischen ….
Nach der Pandemie, wenn dann alles vorüber ist, werden wir es nicht mehr als selbstverständliche Freiheit betrachten, in der unberührten Natur zu verweilen, im Schatten einer Akazie die Great Migration zu beobachten, die Elefantenherden im gleißenden Licht über die Savanne ziehen zu sehen, die atemberaubenden, afrikanischen Sonnenuntergänge zu genießen oder einfach am Lagerfeuer zu sitzen und uns unsere Erlebnisse in der Wildnis zu erzählen. Hoffentlich gilt das auch noch für unsere Kinder….

Gerne stehen wir für Fragen zur Verfügung. Wir wünschen beste Gesundheit und eine gute Hand auf dem Weg durch diese schwierigen Zeiten.

 

Klaus Cholewa und Ihr Team von Globetrotter Select