Kenia’s Nationalparks

Safari KeniaWir nehmen Sie mit auf eine Rundreise durch Kenia und erläutern Ihnen die sehenswertesten Nationalparks und Schutzgebiete Kenias, wie die Masai Mara, Amboseli Nationalpark, Aberdare Nationalpark, die Seen des Rift Valleys, Lake Turkana, Lake Nakuru, Tsavo Nationalpark, Samburu-, Shaba- und Buffalo Springs National Reserve, Nairobi Nationalpark und die Lewa Conservancy.

 

Kenia Nationalparks Karte

 

Masai Mara

„Die größte Show der Welt“, sagt man, findet jedes Jahr in der Masai Mara statt. Nämlich dann, wenn ca. zwei Millionen Tiere aus der Serengeti in dessen nördlichstes Ökosystem, die Masai Mara ziehen. Ngorongoro Conservation Area (8288km² und Serengeti Nationalpark 14763km²) in Tansania bilden mit dem Masai Mara Game Reserve (1510km²) zusammen ein Ökosystem, in dem die „größte (Landtier)Show der Welt“ über zwölf Monate stattfindet. Juli, August, September und Oktober sind die Monate in denen die Great Migration die ausgetrockneten Savannen der Serengeti verlassen und die nun grünen Savannen in der Umgebung des wasserreichen Maraflusses aufsuchen. Mehr als schade, dass es dieses für das Überleben der Migration so wertvolle Gebiet nur zum Masai Mara National Reserve und nie zum Nationalpark geschafft hat. Und dass die für die Migration so wichtigen, weiter nördlichen Weidegebiete des Maragebietes in „conservancies“ zerstückelt“ wurden. Genaue Ortskenntnis und sorgfältige Routenplanung sind daher für Ihre Safari in dieses Tierparadies dringend erforderlich. Eine hohe Dichte an Löwen und Geparden sind praktisch eine Garantie. Zebras, Giraffen, Büffel, von Eland bis Dikdik und von Thomsons bis Topi, Hippos, Krokodile und Warane, die Mara bietet Ihnen ein üppiges Kaleidoskop an „African Wildlife“ vom Feinsten.
Auch außerhalb der klassischen Migrationszeit stellt das Masai Mara Reserve eines der attraktivsten Safariziele nicht nur Kenias, sondern Afrikas dar! Wie in ganz Kenia stehen Ihnen bei den Safaris von Globetrotter Select Ihr Guide mit dem Fahrzeug ohne Kilometer- und Zeitbeschränkung zur Verfügung. Dieses einmalige Angebot ist Grundlage für Ihre professionelle Fotosafari. Gerne informieren wir Sie über weitere wichtige Safarikriterien.

 

Amboseli Nationalpark

Der nur 690km² große Nationalpark liegt inmitten des Amboseli Game Reserve, das immer den Nutzungsrechten der Massai unterlag. Durch die extreme Bevölkerungszunahme und der explosionsartigen Vergrößerung der Rinder-, Schaf- und Ziegenherden haben sich die Wildtiere fast gänzlich in den kleinen Nationalpark zurückgezogen und damit weist er eine sehr gute Tierdichte auf. Durch die zunehmende Tränkung der Rinderherden innerhalb des Nationalparks hat sich die Tiersituation im Amboseli verschlechtert. Der Nationalpark umfasst ein Gebiet, das zu einem Drittel aus dem alkalischen Amboselisee besteht, große salzige Staubflächen, Sumpfgebiete und Savannen besitzt. Der Park bietet dem Besucher eine grandiose Kulisse mit dem Kilimandjaro (5895m) und eine Heimat für Löwen, Geparden, Wildhunde, viele Gazellen- und Antilopenarten, einschließlich Spießbock und Gerenuk, Weißbartgnus und Zebras sind ebenso zahlreich vertreten.

 

Aberdare Nationalpark

Der Nationalpark ist weitestgehend unberührt, der Natur überlassen. Der Park umfasst die sogenannte Aberdare Range, eine von 2100m bis in 4000m Höhe reichende Berglandschaft, von teilweise sehr tiefen Flusstälern durchschnitten. Afrikanischer Urwald, Regenwald, Bambus und Hochmoore prägen die Flora der vulkanischen Gebirgskette. Der klassische Safaristil mit Pirschfahrten findet wegen der weitreichenden Unwegsamkeit im Park nicht statt. Die Wege zu den beiden Baumlodges ermöglichen Tiersichtungen und natürlich die eigentliche, hier praktizierte Art der Tierbeobachtung, nämlich von der Lodge aus. Diese sind mit großen Wasserstellen ausgestattet, die die meisten Tierarten des Parks anziehen und daher leicht zu beobachten sind. Der Park beherbergt die Big 5, die alle zu sehen jedoch sehr schwierig ist. Durch ihren Lebensraum im afrikanischen Urwald hat sich das Fell der Leoparden und Servals evolutionsbedingt etwas eingedunkelt und sie wurden daher als „schwarze“ Leoparden und Servals berühmt. Wer den Nationalpark kennen lernen will, muss in in der Treetops Lodge oder in The Ark, beide innerhalb des Nationalparks gelegen, übernachten. The Ark wird Ihnen sehr gute Tierbeobachtungen ermöglichen. Die oft genannte Rhino Watch Lodge hat mit dem Aberdare Nationalpark, ausser dass man Ihn von Ferne sieht, nichts zu tun, denn Sie liegt inmitten bewohnten Gebietes. Besonders angenehm im Aberdare Nationalpark sind die wenigen Besucher.

 

The Rift Valley Lakes

Das gewaltige Ostafrikanische Rift Valley durchschneidet Kenia von Nord nach Süd und beherbergt eine Vielzahl an Seen. Im äußersten Norden befindet sich der Lake Turkana, nach Süden gefolgt von Lake Baringo, Lake Bogoria, Lake Nakuru, Lake Elementaita. Lake Naivasha. Lake Engida, Lake Magadi und dem nördlichsten Zipfel des Lake Natron (Tansania). Lake Naivasha und Lake Baringo sind die einzigen Süßwasserseen, während alle anderen Seen alkalisch sind und damit als Futterplatz für Flamingos dienen. Der Lake Turkana ist nur schwach alkalisch und erlaubt daher riesige Krokodilkolonien und ein reiche Fischgründe. Sofern man etwas mehr Zeit hat, stellen einige der Seen lohnende Ausflugsziele dar. Der Lake Bogoria bietet eine reiche Vogelwelt und heiße Quellen und Geysire an. Ein Aufenthalt auf der Insel Ol Kokwe im Lake Baringo bietet ausgezeichnete Annäherungen an Zebras, Giraffen und Hippos. Pelikane haben den Lake Elementaita zum einzigen Nistplatz in Ostafrika erkoren, was den See interessant und vor allem wegen seiner wenigen Besucher als einen Ort der Ruhe und des Entspannens attraktiv macht.

 

Lake Turkana – The Jade Sea

Wir können Sie nur dazu ermuntern, einmal den Versuch zu wagen, Touristenpfade zu verlassen. Dazu bietet Ihnen Kenia mit dem Lake Turkana eine hervorragende, wenn nicht einmalige Gelegenheit. Toll, wenn sich die letzte Teerstraße im Nichts verflüchtigt, endlich die Frage auftaucht ‚wo bin ich denn?‘ und der Guide plötzlich zum Guide wird. Sie lassen alle tollen Lodges, Zebras und Löwen hinter sich, durchfahren weite Wüstenlandschaften, treffen auf Menschen, deren Lebensgrundlage Sie nicht verstehen und finden sich in in einer eigenartigen Wildnis zusammen mit Grevy’s, Gerenuk, Smaller Kudu und Afrikas größten Krokodilbrutplätzen wieder; Sie befinden sich am Turkana See, dem früheren Lake Rudolf, einem 300km langen fisch- und krokodilreichen See inmitten einer Wüste, die schon vor ca. 3 Mio Jahren offensichtlich Lebensraum für unsere Vorfahren war. Die Quelle allen Lebens bildet heute der gewaltige Zufluss des Omoflusses aus Äthiopien und das Fehlen eines Wasserabflusses; Zufluss und Verdunstung halten ein zerbrechliches Gleichgewicht, das dem Klimawandel offensichtlich zum Opfer fällt. Ein äußerst lohnenswertes Erlebnis auf dieser Reise ist das Kennenlernen indigener Völker, wie der Turkana, El Molo, Rendille und Samburu. Einmal im Jahr findet das Turkana Festival in Loyangalani statt.

 

Lake Nakuru

Der bekannte Ornithologe Roger Peterson bezeichnete den Lake Nakuru als das „größte Vogelspektakel auf Erden“. Diese Aussage ist unwidersprochen. Das ganze Jahr über bevölkern 450 Vogelarten, davon 90 Wasservogelarten, den See. Und es geht hierbei nicht nur um die Artenvielfalt sondern auch die großen Mengen an Tieren. Warum der Park von den Massais als „Staubplatz“, so die Bedeutung von „Nakuru“, bezeichnet wurde, hat sich uns in 40 Besuchsjahren nicht erschlossen. Der vom Rift Valley eingebettete See ist umgeben von Misch- und Akazienwäldern, dem größten Euphorbienwald Afrikas im Westen, einigen Sumpf – und Savannengebieten am südlichen Ende und erscheint das Jahr über recht grün. Eine ausgezeichnete Lebensgrundlage auch für die große Anzahl und sicher zu sehenden Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern und einer fast hundertköpfigen Herde an Rothschild Giraffen. Lake Nakuru verspricht auch gute Sichtungen von Leoparden und Phytonschlangen. Diesen Nationalpark sollten Sie nicht missen, ein Safarihighlight in Afrika!

 

Tsavo Nationalpark

Kenias größter Nationalpark Tsavo, mit knapp 22000km² auch einer der größten Afrikas, wird von der verkehrsreichsten Straße des Landes (Nairobi – Mombasa) in zwei Teile getrennt, dem Tsavo East und Tsavo West. Der etwas größere Tsavo East National Park ist flach und durch Trockensavannen mit Busch- und Akazienflächen gekennzeichnet. Die Flüsse Athi und Galana sind permanente Wasserquellen für eine sehr große Tierpopulation in einem nur zu einem Drittel für den Tourismus zugänglichen Park. Die unzugänglichen Gebiete jenseits des Galana sind das verbliebene Rückzugsgebiet der früher so unglaublich zahlreichen Spitzmaulnashörner.

Der Tsavo West National Park bietet eine wesentlich abwechslungsreichere Vegetation, da er mehr Regen erhält, einige kleine Flüsse, Sümpfe und Seen besitzt und hügelig ist.
Beide Nationalparks haben ausgezeichnete Tierbestände und sind für ihre großen Elefantenherden berühmt. Eland, Wasserböcke, Kleine Kudus, Dikdik, Schwarzfersen-, Kuh- und Oryxantilopen, Grants-, Thompsongazellen, Gerenuks, Giraffen, Zebras und Büffel bilden die große Gemeinde an Huftieren. Krokodile, Hippos, Meerkatzen und gelbe Paviane, Massai- und Somalistrauße, 560 Vogelarten … es gibt viel zu sehen, Geparden, Leoparden und die mähnenlosen Tsavolöwen nicht zu vergessen.

Ein besonderes Highlight sind die berühmten „roten Elefanten vom Tsavo“, die ihre Farbe der roten Erde im Nationalpark verdanken.

Insbesondere Tsavo West wird sehr stark von den Badegästen am Indischen Ozean frequentiert. Dem durchaus vorhandenen Druck in einigen Gebieten kann man durch sorgfältige Safariplanung und vor allem durch die Safari-Qualitätskriterien von Globetrotter Select entgehen.

 

Samburu-, Shaba- und Buffalo Springs National Reserve

Diese drei Tierreservate liegen nördlich des Mt. Kenya im Samburu County und stellen ein fast schon arides Ökosystem mit Savannen, trockenem Buschland und Galeriewäldern entlang des lebenswichtigen Uaso Nyiro Flusses dar. Die Reservate sind berühmt vor allem für die langhalsigen Gerenuk Antilopen, Oryxantilopen, feinstreifigen Grevyzebras und die farblich dunkel anmutenden, sehr kontrastreich gezeichneten Netzgiraffen. Löwen, Leoparden, Geparden und die hier häufigen Streifenhyänen stellen eine gut vertretene Raubtierkolonie. Kleine Elandherden, Wasserböcke, Strauße und einige Gazellenarten bevölkern die Reservate in ansehnlichen Stückzahlen. Übernachtet man in den richtigen Lodges, sind sehr hautnahe und eindrucksvolle Begegnungen mit vielen Elefanten an der Tagesordnung. Sieht man von den mit vielen Krokodilen bewohnten Flusslauf ab, würde man beim Anblick dieser sanften, aber sehr trockenen Landschaft diesen Tierreichtum niemals vermuten. Ein wirklich lohnendes Safariziel in Kenia.

 

Nairobi Nationalpark

Der kleine Park liegt direkt am Stadtrand von Nairobi, eigentlich schon innerhalb des großstädtischen Besiedelungsraumes und wird somit immer mehr zu einer natürlichen Oase der Erholung. Größe und Tierbestände sind nicht so, dass man den Park im Rahmen eines Safariurlaubes ansteuern muss. Bei einem längeren privaten oder geschäftlichen Aufenthalt in Nairobi sollte man den Nationalpark für einen wunderbaren, erholsamen Ausflugstag nutzen.

 

Lewa Conservancy

Lewa Wildlife Conservancy besteht aus einem Zusammenschluss privater Ländereien, die unbedingt erwähnt und gewürdigt werden muss. 2013 erklärte die UNESCO dieses an den Mt. Kenya Nationalpark anschließende Gebiet zu einer World Heritage Site und würdigt damit die Arbeit vieler Privatpersonen, Organisationen und lokaler Kommunen, die sich um die Erhaltung und Wiedererlangung des Lebensraumes gefährdeter Tierarten verdient gemacht haben. Dazu zählen die Bestandssicherung und Neuansiedlung in „Alt“-Gebieten der fast ausgerotteten Nashörner in Kenia, der Erhaltung der gefährdeten Grevy’s Zebras (findet man noch im Samburu NP) und die Öffnung der zivilisationsbedingt versperrten, alten Elefantenrouten zwischen Mt. Kenya und Lewa Plains. Diese Conservancy war nie Zuchtstation für die grausame Belieferung von Jagdfarmen, sondern dient musterhaft und weit über die Grenzen Kenia’s hinaus als Modell für den Schutz und die Rettung gefährdeter Tierarten, in Einklang und zum Wohl der dort lebenden Menschen.

 

Mount Kenya

Mount Kenya, der zweithöchste Berg Afrikas liegt mit seinem zugehörigen Nationalpark auf dem Äquator. Er besitzt 3 Hauptgipfel (Batian 5199m, Nelion 5188m, Lenana 4985m). Lenana ist der „Wandergipfel“ während Batian und Nelion erklettert werden müssen. Das Mt. Kenya Massiv wurde seiner landschaftlichen Schönheit, seiner einmaligen Pflanzen- und Tierwelt wegen zum Unesco Weltkulturerbe erklärt. Den Besucher erwarten mehrere wunderschöne Nationalpark-Routen zu den Gipfeln und vor allem ein nur mäßiger Besucherstrom. Zu den richtigen Jahreszeiten bietet sich die Möglichkeit wirklicher Genusswanderungen durch unberührte Landschaften, geprägt von 5 Vegetationszonen.

 

Erleben Sie Kenia auf Safari

Rift Valley

Lodge-Safari Kenia

Diese 8-tägige wunderschöne und abwechslungsreiche Safari in Kenia führt Sie durch unterschiedlichste Landschaften mit großartigen ...