Südafrikas Nationalparks und Sehenswürdigkeiten

Südafrika bietet eine tolle Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten. Wir haben Informationen zu den wichtigsten Städten und Nationalparks des Landes zusammengestellt, um Ihnen Ideen und persönliche Highlights für Ihre eigene Tour zu geben.

Die beschriebenen Reisen werden exklusiv für Sie arrangiert und können als Selbstfahrer-Tour oder gemeinsam mit einem Driver-Guide unternommen werden. Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen unverbindlich Ihre Reise zusammen!

Südafrika Nationalparks Karte

Kapstadt und Umgebung

Die Stadt am Kap der Guten Hoffnung gilt als eine der schönsten und vielseitigsten Metropolen der Welt. Kapstadt ist auf der einen Seite eine sehr moderne südafrikanische Großstadt und auf der anderen Seite eine historische Stadt mit einer bewegten Geschichte und vielen wunderschönen Gebäuden, die noch aus der Kolonialzeit stammen. Die Möglichkeiten scheinen unendlich, denn Sie können in Kapstadt einen sportlichen Urlaub mit Surfen, Wandern und Radfahren verbringen, Ihren Aufenthalt ganz unter das Motto Kunst, Kultur und Kulinarik stellen aber auch genauso gut einen erholsamen Urlaub an einem der endlos scheinenden Strände verbringen. Wenn eine Stadt viele Gesichter und viel Abwechslung zu bieten hat, dann ist es Kapstadt.

Flanieren Sie durch die Geschäfte und Galerien der Victoria & Alfred Waterfront oder genießen Sie vom Cape Wheel (Riesenrad) den Ausblick über den Hafen. Machen Sie ein Picknick in dem Botanischen Garten in Kirstenbosch und wandern Sie auf den Tafelberg. Wer es entspannter mag, kann die Seilbahn nehmen. Egal, welche Variante Sie wählen, die atemberaubende Aussicht auf die Stadt wird Sie verzaubern! Besuchen Sie die Pinguine am Boulders Beach, das Kap der Guten Hoffnung oder Robben Island, wo Mandela viele Jahre inhaftiert war. In den Sommermonaten bietet sich ein Besuch der schönen Strände rund um die Stadt an. In Kapstadt und seiner unmittelbaren Umgebung finden Sie viele der besten Restaurants und Weingüter der Welt – wir geben Ihnen gerne unsere Empfehlungen.

Winelands

Eine der bekanntesten Regionen wartet heute auf Sie – die Weinregion um Stellenbosch und Franschhoek. Entlang dieser Weinstraße befinden sich über 100 Weinkellereien, die alle für die Öffentlichkeit für eine Verkostung zugänglich sind. Die meisten Weingüter bieten auch Führungen durch ihre Weinkeller. Die Winelands bilden eine fast perfekte Harmonie zwischen lieblichen, natürlichen Landschaften und vom Menschen gestalteten Kulturlandschaften. Umgeben von eindrucksvollen Bergketten liegen inmitten von Weinfeldern zahlreiche Weingüter mit Bauten im kapholländischen Stil. Für die Gestaltung der Tage gibt es umfangreiche Möglichkeiten: mit dem Fahrrad durch die Weinberge fahren, Weinverkostungen, Wanderungen oder Reiten. Wer es weniger aktiv mag, kann das wunderschöne Franschhoek Tal mit dem Auto erkunden oder durch die charmanten Städtchen bummeln.

Die Studentenstadt Stellenbosch versprüht mit seinen vielen Cafés, Restaurants und Geschäften einen besonderen Charme. Entdecken Sie bei einem Bummel durch die Straßen die historischen Gebäude, die von der kapholländischen, gregorianischen sowie viktorianischen Architektur geprägt sind.

Franschhoek liegt traumhaft in einem Tal. Hier im „Französischen Eck” haben sich die Hugenotten vor mehr als 300 Jahren angesiedelt. Heute ist Franschhoek eine charmante, künstlerische Gemeinde mit einem großen Angebot an Galerien, Antiquitäten- und Kunstgeschäften. Franschhoek wird auch als die „Gourmet-Stadt“ Südafrikas bezeichnet, da in und um sie herum fantastische, teils preisgekrönte Weingüter und Restaurants liegen.

Wo wollen Sie übernachten? Entweder man entscheidet sich für die Übernachtung auf einem Weingut mit eigenem Restaurant oder man wohnt in einem Guesthouse z.B. in Franschhoek und erkundet die umliegenden Weingüter mit der Wine-Tram. Den Mietwagen sollten Sie in jedem Fall stehen lassen – don’t drink and drive!

Hermanus und Umgebung

Hermanus liegt malerisch an den rauen Klippen der Atlantikküste, auf der östlichen Spitze der Walker Bay. Der kleine Ferienort birgt besonders von Juni bis Mitte November ein echtes Highlight, denn zu dieser Zeit tummeln sich viele Southern Right Whales (deutsch: Südkaper oder Südlicher Glattwal) in den flachen Gewässern der Bucht um zu kalben. Bei einer Bootstour kommt man den Walen näher und mit etwas Glück sieht man noch weitere Meeresbewohner, wie Delfine, Robben oder den Weißen Hai.

Der Fernkloof Klippenweg eignet sich für ausgiebige Wanderungen mit fantastischem Ausblick auf das Meer. Die Promenade von Hermanus lädt zum Flanieren ein und in den vielen Geschäften, Restaurants und Bars kann man den Tag ausklingen lassen.

Die Kleinstadt Gansbaai mit seinem verschlafenen Vorort De Kelders liegt an der östlichen Seite der Walker Bay. Von De Kelders aus führen diverse Wanderwege in das Walker Bay Nature Reserve mit seinen pudrig weißen Stränden und einer abwechslungsreichen Vegetation und Vogelwelt. Auch von hier aus kann man in der Walsaison die sanften Riesen beobachten

De Hoop Nature Reserve

Nur wenige andere Reservate bieten ein so umfassendes Outdoor-Erlebnis wie das De Hoop Nature Reserve: Meer, eine unberührte Felsenküste, Sanddünen, das Vlei, eine blumige Sensation seltener Fynbos-Pflanzen, verschiedene Antilopen und die Potberg-Berge. Es ist ein wunderbarer Ort für Naturliebhaber und Individualisten. Wanderer und Radfahrer haben hautnahe Begegnungen mit Bontebok-Antilopen, Cape Mountain Zebras, Eland, Pavianen und Straußen. Die unberührte Küste ist so atemberaubend, dass man von der Schönheit der Natur überwältigt wird. Während der Walsaison (Mai-November) wird das Naturerlebnis noch durch die wirklich erstklassigen Beobachtungsmöglichkeiten der Southern Right Wale gekrönt, die hier ihre Kälber zur Welt bringen.

Oudtshoorn

Oudtshoorn ist die Hauptstadt der Kleinen Karoo (oder Little Karoo) und liegt an der Route 62. Sie ist im 19. Jahrhundert als Straußenfeder-Metropole weltweit bekannt geworden. Auch heute noch sind vor allem die Straußenfarmen eine wichtige Einnahmequelle in dieser semiariden Region. Die Kleine Karoo ist Teil des riesigen Ökosystems Karoo, das sich vom Süden Namibias bis fast an die Küste des Indischen Ozeans erstreckt. Im Südwesten des Ökosystems gelegen, zeigt sich die Little Karoo als eine von wasserspendenden Bergmassiven umgebene, abwechslungsreiche Landschaft. Die Region bietet einige Highlights, wie die Cango Caves, eine wirklich beeindruckende Tropfsteinhöhle. Oder Sie besuchen die habituierten Erdmännchen und beobachten die putzigen Tiere zum Sonnenaufgang. Eine Tour auf einer Straußenfarm sollte keinesfalls im Programm fehlen.

Knysna

An einer wunderschönen Lagune liegt Knysna inmitten von Wäldern und Berglandschaften. Über hundert verschiedene heimische Baumarten, viele Wanderwege und Radwege, Golfplätze sowie eine alte Goldmine laden zu Ausflügen ein. Setzen Sie mit dem Boot auf die andere Seite der Lagune über und unternehmen Sie eine geführte Tour im Featherbed Nature Reserve – die Aussicht hoch oben auf dem Berg werden Sie so schnell nicht vergessen. Wer es romantisch mag, unternimmt zum Sonnenuntergang eine Bootsfahrt in der Lagune.

Tsitsikamma Nationalpark

Der Tsitsikamma Nationalpark umfasst eine schmale, von Felsklippen und Stränden begrenzte Küstenebene von 68 km und erstreckt sich ca. 5,5 km ins Meer hinaus. Er bietet tiefe Schluchten, wie den Stormsriver Mouth, immergrüne mächtige Wälder und bernsteinfarbene Flüsse. Dazu gehören auch die über 800 Jahre alten Exemplare der Yellowwood-Bäume, die zur Kapflora gehören. Die Bestände dieser heimischen, extrem langsam wachsenden Hartholzart wurden vor allem durch die frühen Kapsiedler im 17. und 18. Jahrhundert – aber auch bis in das 20. Jahrhundert hinein – stark gerodet. Fahren Sie zudem zur Bloukrans Bridge – entweder „nur“ um den Ausblick zu genießen oder um vielleicht sogar den weltbekannten und höchsten Bungee-Sprung in die 216m tiefe Schlucht zu wagen.

Plettenberg Bay

Der als vornehm geltende Ort Plettenberg Bay auf der Garden Route wurde zurecht von den Portugiesen auf den Namen Bahia Famosa (Schöne Bucht) getauft. Von hier aus kann man den Tsitsikamma Nationalpark während eines Tagesausflugs erkunden oder eine  leichte Wanderung im Robberg Nature Reserve unternehmen. Es ist die Top-Adresse für Naturliebhaber und Wanderfreunde. Der einfachste und kürzeste Rundwanderweg ist The Gap mit 2,1 km und ca. 45 Minuten Laufzeit. Auf der mittleren Tour Witsand mit 5,5 km ist man etwa zwei Stunden unterwegs und mit 9,5 km führt die längste Route The Point in vier Stunden einmal um die Halbinsel herum. Mit etwas Glück kann man Robben, Delfine, Seevögel und zur richtigen Jahreszeit auch Wale beobachten.

Addo Elephant Nationalpark & Umgebung

Der Addo Elephant Nationalpark wurde 1931 gegründet und sollte den 11 verbliebenen Elefanten Schutz bieten. Die Gier nach Elfenbein und die Konflikte zwischen den Tieren und den Farmern haben die hier heimischen die Kap-Elefanten fast ausgerottet. Heute hat sich die Population auf 400 Elefanten erholt und die sanften Dickhäuter können in dem über 1600 km² großen Reservat garantiert auf jeder Pirschfahrt beobachtet werden. Der Addo Elephant Nationalpark ist momentan der drittgrößte Park Südafrikas und soll künftig auf eine Größe von 2640 km² erweitert werden. Somit würde er die Big Seven, also neben den großen Landtieren auch Wale und den Weißen Hai, beheimaten! Der Park beherbergt gute Bestände von Elefanten, Büffel, Antilopen, Gazellen und Zebras in stattlicher Anzahl. Mit viel Glück begegnet man auf einer Safari auch Löwen, Nashörnern, Hyänen und Leoparden. Sie können den Addo Elephant Nationalpark entweder selbstständig mit dem Mietwagen erkunden oder Sie buchen eine geführte Pirschfahrt im offenen Geländefahrzeug hinzu. Diese Pirschfahrten finden mit anderen Gästen statt und dauern ca. 4 Stunden.

Wer die reelle Chance auf die Big Five (Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel) wünscht, kann in einem der nahegelegenen privaten Tierschutzgebiete auf Safari gehen. Die besten privaten Safarigebiete in der Region sind Amakhala Game Reserve, Shamwari Game Reserve, Kariega Game Reserve und Lalibela Game Reserve.

In der Region ist malariafrei und so kann man hier wunderbar auch mit Kindern die Tierwelt Afrikas entdecken.

Hluhluwe-Umfolozi & Umgebung

Das 1895 entstandene Naturschutzgebiet liegt im Herzen von KwaZulu-Natal und zählt heute zu den Ältesten in ganz Afrika. Sie können den Park mit dem eigenen Auto erkunden oder eine geführte Pirschfahrt oder Walking Safari hinzubuchen. Bekannt ist der Park besonders für die außerordentliche Bestandsvermehrung von Nashörner. Bis heute dient der Park dem Schutz und dem Erhalt der bedrohten Säugetiere.

Der iSimangaliso Wetland Park umfasst die Feucht- und Küstengebiete mit subtropischer bis tropischer Vegetation. In dem 200 Kilometer langen Küstenstreifen finden sich die zweithöchsten bewaldeten Sanddünen der Welt. In den Feuchtgebieten tummeln sich Krokodile und Nilpferde, in den Savannen im Westen des Parks leben Nashörner, Büffel und Leoparden. Zwischen dem St. Lucia See und Sümpfen kann man einen beachtlichen Artenreichtum an Wasservögeln beobachten. In der Nähe des Nationalparks befindet sich der Ort St. Lucia, in dem es Übernachtungs-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Drakensberge

Die gewaltigen Abbrüche des südafrikanischen Binnenhochlandes mit mehreren plateauartigen Bergen über 3000m Höhe und der höchsten Erhebung von 3482m bilden die Gerbirgskette und natürliche Grenze zwischen dem Königreich Leshoto und der Provinz KwaZulu-Natal in Südafrika. Das teils tief zerfurchte Basaltgebirge bietet eine Unzahl von attraktiven Wanderwegen, die allen denkbaren Ansprüchen gerecht werden. Ausflüge, Klettern, Radfahren, Reiten, Gleitschirmfliegen, Golfen sind weitere Möglichkeiten, einen aktiven Urlaubsaufenthalt zu gestalten. Zahlreichen Unterkünfte am Fuße des Gebirges sind der ideale Ausgangspunkt dafür. Sie sollten unbedingt eine Tagestour über den Sanipass 2378m nach Leshoto unternehmen, entweder mit dem eigenen Geländefahrzeug oder während einer geführten Tour.

Kruger Nationalpark & Umgebung

Der Kruger Nationalpark umfasst eine Fläche von etwa 20.000 km² und ist damit der größte Nationalpark Südafrikas. Der Park selbst und die umliegenden privaten Natur- und Tierschutzgebiete beherbergen 147 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, etwa 507 Vogelarten und 114 Reptilienarten. Die in den 60er und 70er Jahren hochgezogenen Zäune an der West- und Ostseite des Parks, wurden (und werden immernoch) Stück für Stück entfernt, sodass die Tiere wieder ihrem natürlichen Zugverhalten nachgehen können.  Am westlichen Rand des Kruger Nationalpark reihen sich eine Vielzahl von privaten Natur- und Tierschutzgebieten (Private Game Reserve), die Konzessionsgebiete genannt werden. Diese privaten Konzessionsgebiete sind hinsichtlich Tierdichte und Tierartenvielfalt die besten Safariziele in der Kruger Region. In diesen Gebieten, anders als im Kruger, ist das Fahren mit dem eigenen Fahrzeug nicht gestattet. Die Gäste werden mit den Guides und Fahrzeugen der jeweiligen Lodge auf Pirschfahrt gehen. Das Safari-Erlebnis wird damit exklusiver und die geschulten Guides finden auch den verstecktesten Leoparden im Baum. Sie werden auf „FB+“ oder FI=Fully Inclusive“ gebucht, was bedeutet, dass neben der Verpflegung auch die Safariaktivitäten inkludiert sind und Sie aus den von den Lodges angebotenen Aktivitäten frei wählen können. Neben den klassischen Gamedrives am Morgen und am Nachmittag, werden teilweise auch Bush Walks oder Nachtfahrten angeboten.