Ugandas Nationalparks

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Ugandas Nationalparks bieten eine hohe Artenvielfalt in unterschiedlichsten Landschaften. Das Wildlife im Murchison Falls Nationalpark, Kibale Nationalpark, Bwindi Impenetrable Forest, Ruwenzori-Gebirge und im Queen Elizabeth Nationalpark sind die Highlights des Landes, die in eine Safari integriert werden. Wir beraten Sie gerne und zeigen Ihnen wo Sie per Auto, Boot oder zu Fuß auf Sarai gehen können.

 

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Murchison Falls Nationalpark

Der Murchison Falls Nationalpark liegt am nord-östlichen Ufer des Lake Albert und wird vom Bugungu- , Karuma-  und Aswa-Lolim Game Reserve gesäumt. Der Victoria Nil, der durch den Park fließt mündet im Lake Albert und fließt dann als Albert Nil weiter gen Norden in Richtung Sudan.  Per Boot gelangen Sie zum Fuß der Murchison Falls, wo der Nil durch einen acht Meter schmalen Spalt, 40 Meter in die Tiefe donnert. Der Nil beherbergt eine der dichtesten Hippo- und Krokodil-Population Afrikas und bietet Lebensraum für eine schillernde Vielfalt von Wasservögeln.  Während der Pirschfahrt fahren Sie vorbei an saftig-grünem Borassus-Grasland zum Lake Albert und dem Nil-Delta. Hier können Sie Elefanten, Büffel, Giraffen, Löwen und unterschiedliche Antilopen sehen. Wir versuchen den unglaublichen und seltenen Shoebill, optisch eine Kreuzung zwischen Dodo und Dinosaurier, zu finden.

 

Kibale Nationalpark

Fahrt in den ca. 766 km² großen Kibale Forest Nationalpark, ein Berg- und Regenwaldsystem mit eingeschlossenen Sumpf- und Graslandabschnitten, das in direkter Verbindung zu den Savannengebieten des Queen Elizabeth National Park im Süden steht. Das 1.110 m bis 1.590 m hoch gelegene Gebiet hat ein sehr angenehmes Klima. Besonders beeindruckend sind die Eisenbäume, die zu den Baumarten mit den härtesten Hölzern zählt. Der Park hat einen sehr guten Primatenbestand und weist unzählige Vogel – und Schmetterlingsarten auf.
Sie können ein Schimpansentracking im Kibale Nationalpark unternehmen. Bei den Schimpansen gibt es keine Garantie, sie zu sehen, die Wahrscheinlichkeit ist in Kibale allerdings bei über 95%.

 

Ruwenzori Nationalpark

„Regenmacher“ wird von den Einheimischen das wildzerklüftete Gebirge im Herzen Afrikas genannt. Hinter dem Namen „Ruwenzori“ verbergen sich aber nicht nur die größten Gletscher Afrikas und das wasserreichste Einzugsgebiet des Nils, sondern auch ein Gebirge, dessen über 5000m hohe, eis- und schneebepackte Häupter über in der Welt einmalige Naturphänomene thronen. Das dritthöchste Gebirge Afrikas ist hingegen seiner Lage am Ostafrikanischen Grabenbruchs die einzige Bergkette, die nicht vulkanischen Ursprungs ist.

Dichter Bambuswald, glitschige Wurzeln im hochalpinen Regenwald, rutschige Felspassagen und immer häufigere Sumpf- und Morastabschnitte kennzeichnen den kaum erkennbaren Pfad bis Sie schließlich in die Welt eines Märchen- und Geisterwaldes eintauchen. Meterlange Bartflechten und zentnerschwere Moose an über 20 m hohen Heidekrautbäumen verwandeln Ihre Umgebung in eine unwirkliche Welt. Auch bekannt als “Mondgebirge”, wird Sie der Ruwenzori währen der „Märchenwald Wanderung“ mit seiner einmaligen Vegetation verzaubern und in seinen Bann ziehen.

Neben der Besteigung des Ruwenzori bieten wir auch Safaris mit mehrtägiger Märchenwald-Wanderung an.

 

Queen Elizabeth Nationalpark

Der Queen Elizabeth Nationalpark liegt im Süden Ugandas und beherbergt Tiere in großer Anzahl und Variantenreichtum. Hier wurden über 611 Vogelarten aufgezeichnet. Das Northern Crater Gebiet mit seinen schillernden Seen und seinem saftigen Grasland, das tief in die vulkanischen Krater gebettet ist, zählt zu den schönsten Anblicken im Park. Sie haben ausreichend Zeit für Pirschfahrten. Ihre Pirschfahrt gilt Elefanten, Büffeln, Hyänen, Wasserböcken, Antilopen, Gazellen und anderen Wildtieren. Anschließend unternehmen Sie eine erholsame Bootstour auf dem riesigen Kazinga Channel, der Lake Edward und Lake George verbindet. Vermutlich erwarten Sie dort einige hundert Nilpferde und eine phantastische Vogelwelt.
Eine geführte Wanderung durch den mystischen Maramagambo Wald versetzt Sie in alte Zeiten – Würgepflanzen, große Screw Palmen und sehr spezielle Tierwelten. In einer Fledermaushöhle, die von tausenden Egyptian Fruit Fledermäusen bewohnt wird, können Sie Echsen in brillianten Farben und Geckos sehen. Wenn Sie den Mut aufbringen, besteht auch die Möglichkeit die große afrikanische Fels-Python zu entdecken, wenn sie auf Jagd nach Fledermäusen geht. In dem Wald gibt es auch noch einen schönen See in tiefem kobaltblau.
Eine Bootsfahrt im Kazinga Kanal ermöglicht Ihnen die Tierwelt ganz nahe zu erleben. Sie sehen Hippos spielen und im Wasser planschen, Büffel in der Ferne grasen und am Ufer des Flusses eine unglaubliche Vielzahl von Vögeln. Darunter können Sie den Eisvogel in seinem malachitgrünen Federkleid, den großen weißen Pelikan und den open-billed Storch entdecken.
Der abgelegene südliche Teil des Queen Elizabeth Nationalparks – Ishasha – wird wenig besucht und bietet daher wunderbare Möglichkeiten für ausgiebige Pirschfahrten. Es ist auch die einzige Gegend des Parks, in der Sie tatsächlich auf Löwen treffen können.

 

Semliki Valley Wildlife Reserve

Der Semliki Valley Wildlife Reserve (ehemals Toro Game Reserve) liegt im Becken des Western Rift Valley. Es ist eines der facettenreichsten Landstriche Afrikas mit herrlichen Auenwäldern, unberührten Regenwäldern, Borassus-Palmen-Wäldern und Savannen mit den unterschiedlichsten Gräsern. Schimpansen leben hier nahe mit Elefanten, Löwen, Büffeln und anderen für West-Uganda typischen Spezies zusammen.
Unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Lake Albert. Der See ist faszinierend: brillant gefärbten Bienenfresser nisten in Höhlen, Wasserfälle erstrecken sich entlang des Sees und Ihre Route führt an Fischerdörfern vorbei, die augenscheinlich von der modernen westlichen Welt nicht berührt wurden.

 

Semliki Nationalpark

Der Semliki Nationalpark (oder auch Semuliki Nationalpark) liegt an der westlichen Grenze von Uganda und nördlich des Ruwenzori-Gebirges.  Der Virunga Nationalpark im Kongo schließt an Semliki an. Acht verschiedene Primatenarten leben in dem Wald, die besonders gut im Morgengrauen und in der Abenddämmerung aufgesucht werden können. Im Nationalpark erwarten Sie die, von Wald und Palmen umringten und von Dampfwolken verschleierten, heißen Quellen von Sempaya.  Diese Quellen können sicher als urzeitlich beschrieben werden. Die größte Quelle ist ein Gesir, der aus einer acht Meter weit geöffneten Salzskulptur hochschießt. Das aufspritzende Wasser hat eine Temperatur von über 100 Grad Celsius. Interessant ist auch der Besuch einer Pygmäen-Gemeinschaft. Vor einigen Jahren hat eine Gruppe von Pygmäen ihr traditionelles Nomadenleben aufgegeben und ist in der Nähe von Ntandi sesshaft geworden.

 

Lake Mburo Nationalpark

Von Queen Elizabeth Nationalpark kommend führt die ausgezeichnete Straße über Mbarara in den Lake Mburo Nationalpark. Im Park leben neben den seltenen Leoparden und Elands vor allem Büffel, Impala Antilopen, Zebras, Wasserböcke, Klipspringer, Affen usw. Auf unserer Pirschfahrt erwartet Sie  auch eine abwechslungsreiche Landschaft: Busch, Savanne, Wälder, palmengesäumte Seeufer … ein wunderschöner Park.

 

Jinja

Wir nehmen Sie mit auf einen Ausflug nach Jinja, das Fischerstädchen liegt am Ausfluss des Nils aus dem Victoriasee. Wenn Sie wollen können Sie auf eigene Verantwortung die härteste kommerzielle Rafting Tour der Welt unternehmen!!! Falls Sie Zambezi gemacht haben, so vergessen Sie das! Sie werden einen wirklich unvergesslichen „White-Water-Raft“ auf dem Nil machen. Walzen mit 8 m Höhe (!!!) sind zu erwarten! Es wird auch mindestens eine Passage umtragen. Die Rafting Tour unternehmen Sie auf eigene Verantwortung, was auch mit Unterschrift bestätigt werden muss. Das Rafting-Unternehmen wird absolut professionell geführt und hat unseres Wissens auch noch nie einen schweren Unfall produziert. Sprechen Sie uns an.

 

Mt Elgon

Der Mt Elgon ist ein 4.321 m hoher erloschener Vulkan, welcher in prähistorischen Zeiten höher war als es der Kilimanjaro heute ist. Obwohl der Berg an der Grenze Kenias liegt, ist der höchste Gipfel, der Wagagai, in Uganda und ist von dort aus auch am besten zu besteigen.
Der Mt. Elgon ist ein wichtiges Wassereinzugsgebiet, seine Abhänge erstrecken sich über zahlreiche Höhenstufen und fördern eine reiche Vielfalt unterschiedlicher Vegetationszonen. Diese reichen vom Bergwald bis hin zum Hochmoorland, das übersät ist mit den außergewöhnlichen Pflanzen.
Für Wanderer ist die eindrucksvolle Landschaft die Hauptattraktion auf diesem oft vernachlässigten und relativ anspruchslosen Berg. Aber es gibt auch eine Vielzahl von Waldaffen, kleinen Antilopen, Elefanten und Büffeln. Eine Liste von über 300 Vögeln schließt auch viele Arten ein, die nirgends sonst in Uganda verzeichnet sind. Zu Beginn des Weges, in Budadiri, gibt es weitere Attraktionen wie alte Höhlenmalereien, spektakuläre Höhlen und heiße Quellen im Krater.

 

Kidepo Nationalpark

Isoliert durch die rauen Berge nördlich von Mount Elgon, ist der Kidepo Nationalpark eines der letzten großen Wildnisreservate Afrikas. Die raue Savannenlandschaft, dominiert vom Mount Morungole und ganzjährig mit Wasser versorgt von den Flüssen Kidepo und Narus, ist Heimat für eine Vielzahl von Tieren. Hier leben zahlreiche Raubtiere – Löwen, Geparde und Leoparden, aber auch kleinere Vertreter dieser Gattung wie Füchse und Hyänen. Ideale Lebensbedingungen herrschen hier auch für viele Antilopenarten, darunter auch den Grossen Kudu. Die Pirschfahrten bieten Ihnen nicht nur die ausgezeichnete Möglichkeit viele Tiere zu beobachten, sondern Sie werden auch von der  Abgeschiedenheit dieses ungewöhnlichen Fleckchens wilden Afrika beeindruckt sein.
Sie machen Bekanntschaft mit dem imposanten Vulkan Alekilek und der herrlichen Szenerie der Landschaft der Labwor Berge sowie dem massigen und kahlen Vulkankegel Salerek. Die heißen Quellen von Kanangorok sind auch ein Besuch wert. Bei Interesse besteht die Möglichkeit eine Ansiedlung der Karimajong zu besuchen und die traditionelle, farbenfrohe Kleidung der Frauen, Frisuren, Speere und Schmuck zu sehen. Auf Grund der Abgelegenheit des Parkt, fliegen Sie mit einem Kleinflugzeug in den Kidepo Nationalpark.

 

Bwindi Impenetrable Nationalpark und Mgahinga Gorilla Nationalpark

Bwindi, der „undurchdringliche“ Wald. Der Name des Nationalparks ist Programm, denn der Urwald ist dicht und ein Gorilla-Tracking beschwerlich. Wir haben immer einen Gorillabesuch in Ruanda bevorzugt, denn in Ruhengeri ist die Durchführung hervorragend von der Parkverwaltung organisiert. Doch seitdem Ruanda den Preis für ein Permit für einen Gorillabesuch auf 1.500 USD in 2017 erhöht hat, bieten wir gerne auch die günstigere Variante im Bwindi Nationalpark an. Hier kostet ein Permit 600 USD. Uganda hat von der Durchführung des Gorilla-Trackings in Ruanda gelernt und die Methoden verbessert. Von einem Gorillabesuch im Mgahinga Gorilla Nationalpark raten wir ab, da sich die Gorillas meist auf der Seite des Virunga Nationalparks (Kongo) oder im Parc des Volcanes (Ruanda) aufhalten.

Hinweise für das Gorilla-Tracking:

  • Eine Sichtung der Tiere ist so gut wie garantiert (Ausnahmefälle in denen der Besuch von der Parkverwaltung nicht durchgeführt wird, sind z.B. Kämpfe unter den Gorilla-Familien); die Gebühr wird in diesen Fällen erstattet oder mit etwas Glück kann der Besuch der Gorillas auf einen Folgetag verschoben werden (falls noch nicht alle Permits herausgegeben wurden)
  • Teilnehmer müssen mindesten 15 Jahre alt sein
  • Die Anzahl der täglichen Zulassungen ist beschränkt
  • Der Aufenthalt bei den Gorillas ist auf maximal eine Stunde beschränkt (es gibt spezielle Genehmigungen, mit denen man bis zu vier Stunden mit den Gorillas verbringen kann – sprechen Sie uns bei Interesse an)
  • Sie bekommen eine Einführung von den örtlichen Experten über die Verhaltensweisen während des Gorilla-Besuchs
  • Eine Genehmigung kostet derzeit 600 US-Dollar. Die Einkünfte aus den Genehmigungsgebühren geht an örtlich Naturschutzprojekte und die Bekämpfung von Wilderei

Eine Grenzüberschreitung / Weiterreise von Uganda nach Ruanda verläuft problemlos und viele unserer Kunden kombinieren gerne die beiden Länder.

 

 

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