FAQ
Globetrotter Select ist ein auf individuelle Privatreisen nach Afrika spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in Höhenkirchen-Siegertsbrunn bei München. Seit 1996 realisieren wir ausschließlich maßgeschneiderte Afrika-Reisen – keine Standardpakete, keine Reisen, die wir nicht selbst kennen. Auf dieser Seite beantworten wir die Fragen, die uns Reisende am häufigsten stellen – zu Buchung, Reiseplanung, Safari-Typen, Einreise und Nachhaltigkeit. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist: Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern persönlich.
FAQ – Häufige Fragen zu Safari, Rundreise & Buchung
Kategorie 1: Globetrotter Select - Wer wir sind
Was ist Globetrotter Select und worauf ist der Veranstalter spezialisiert?
Globetrotter Select ist ein deutscher Reiseveranstalter mit Sitz in Höhenkirchen-Siegertsbrunn bei München, spezialisiert auf individuelle Privatreisen nach Afrika & den Orient. Seit der Gründung 1996 haben wir uns auf den abwechslungsreichsten Kontinent konzentriert: Afrika. Wir bieten Safaris, Rundreisen und Expeditionen in über 13 afrikanische Länder an – von Tansania und Kenia über Botswana und Namibia bis nach Uganda, Ruanda und Südafrika. Alle unsere Reisen werden individuell geplant: kein Katalog, keine Standardpakete, keine Massenabfertigung.
Was unterscheidet Globetrotter Select von anderen Safari-Veranstaltern?
Der entscheidende Unterschied liegt in der persönlichen Vor-Ort-Erfahrung unserer Reiseberater. Jeder Berater bei Globetrotter Select bereist die Nationalparks, Camps und Lodges, die er empfiehlt, regelmäßig selbst. Wir kennen den Unterschied zwischen dem einen und dem anderen Camp – nicht aus Berichten, sondern aus eigener Erfahrung. Wir verkaufen keine Reise, die wir nicht selbst für gut befinden. Mit unseren einzigartigen Qualitätskriterien für Ostafrika wird jede Safari zu einem individuellen und hochwertigen Erlebnis. Wir haben nicht nur eine deutsche Webseite, sondern auch unseren Firmensitz in Deutschland, wodurch jede unserer Reisen der vollständigen Absicherung durch das Europäische Pauschalreisegesetz unterliegt.
Führt Globetrotter Select auch Gruppenreisen durch?
Ja – wir bieten ausgewählte Kleingruppenreisen nach Tansania, Kenia, Namibia und Uganda an, die sich ideal für Alleinreisende oder Paare eignen, die auf eine fertig geplante Route zurückgreifen möchten oder reiselustige Menschen suchen. Der Großteil unserer Reisen sind jedoch vollständige Privatreisen: Sie reisen exklusiv mit Ihrem eigenen Guide und Fahrzeug – ohne andere Gäste, ohne Kompromisse beim Reiseprogramm. Welches Format besser zu Ihnen passt, besprechen wir gern im persönlichen Beratungsgespräch.
Kann ich meine Safari komplett individuell planen?
Ja – individuelle Planung ist das Kerngeschäft von Globetrotter Select. Es gibt bei uns keinen Katalog, den Sie durchblättern und abhaken. Stattdessen beginnt jede Reise mit einem persönlichen Gespräch: Wir besprechen Ihre Wünsche, Ihre Reisezeit, die gewünschten Nationalparks und Ihr Budget. Daraus entwickeln wir eine maßgeschneiderte Route inklusive Unterkunftsauswahl, Transferplanung und allen Aktivitäten. Sie erhalten ein schriftliches Angebot und haben bis zur Abreise einen festen Ansprechpartner.
Warum sind Safaris bei Globetrotter Select teurer als bei manchen anderen Anbietern?
Weil Qualität, faire Bezahlung vor Ort, individuelle Kundenbetreuung und die rechtliche Absicherung durch das Europäische Pauschalreisegesetz ihren Preis haben. Unsere Preise spiegeln vier Dinge wider:
Unterkunft & Qualität: Unsere Safaris in Ostafrika unterliegen unseren Qualitätskriterien, was Ihre Reise hochpreisiger macht: Sie fahren nur mit 4×4-Fahrzeugen und übernachten innerhalb der Nationalparks, wodurch höhere Nationalparkgebühren entstehen. Dafür haben Sie keine langen Anfahrtswege und unterstützen gleichzeitig die Finanzierung der Nationalparks in Ostafrika. Die Qualität unserer Unterkünfte ist durchweg hoch. Selbst die Unterkünfte die wir im Standard-Bereich anbieten, werden Sie durch Lage, Ausstattung, Service und gutem Essen überzeugen.
Individuelle Planung: Jede Reise bei Globetrotter Select wird von Grund auf neu geplant – kein Katalog, kein Standardpaket. Das kostet mehr Zeit und Expertise als eine Buchung von der Stange, schafft aber eine Reise, die wirklich zu Ihnen passt.
Rechtliche Absicherung: Anbieter mit Firmensitz in Afrika sind oft günstiger – doch im Streitfall müssten Sie in einem afrikanischen Land klagen. Ihr Geld ist nicht abgesichert. Als deutscher Reiseveranstalter unterliegen alle unsere Reisen dem Europäischen Pauschalreisegesetz: Ihr eingezahltes Geld ist durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (drsf.reise) abgesichert – auch im Insolvenzfall. Die Covid-Pandemie hat den Wert dieser Absicherung eindrücklich gezeigt: Wer bei einem europäischen Veranstalter gebucht hatte, bekam sein Geld zurück. Wer bei einem ausländischen Anbieter gebucht hatte, schaute in vielen Fällen in die Röhre.
Die Safaris von Globetrotter Select sind also nicht teurer, sondern schlichtweg anders gestaltet als bei anderen Anbietern.
Ist eine Individualreise eigentlich eine Pauschalreise?
Ja – und das ist einer der wichtigsten Unterschiede, den Reisende kennen sollten. Der Begriff Pauschalreise klingt nach Massentourismus und Katalog, hat aber eine klare gesetzliche Bedeutung, die nichts mit dem Reisestil zu tun hat.
Nach dem Europäischen Pauschalreisegesetz (Richtlinie EU 2015/2302, in Deutschland umgesetzt im BGB §§ 651a ff.) liegt eine Pauschalreise vor, wenn ein Veranstalter mindestens zwei verschiedene Reiseleistungen – zum Beispiel Flug und Unterkunft, oder Unterkunft und Transfers – zu einem Gesamtpreis kombiniert und als ein Paket anbietet. Das gilt unabhängig davon, ob die Reise aus einem Katalog stammt oder vollständig individuell geplant wurde.
Jede Reise, die Globetrotter Select für Sie plant, ist damit rechtlich eine Pauschalreise – auch wenn sie zu 100 Prozent auf Ihre Wünsche zugeschnitten ist. Alle Zahlungen sind durch den Sicherungsschein des Deutschen Reisesicherungsfonds abgesichert. Im Fall einer nicht zumutbaren Reisedurchführung haben Sie das Recht auf kostenlose Stornierung und vollständige Rückerstattung.
Kurz gesagt: Eine individuell geplante Reise bei Globetrotter Select ist kein Kompromiss zwischen Freiheit und Absicherung. Sie bekommen beides.
Kategorie 2: Buchung & Reiserecht
Wie weit im Voraus sollte ich eine Safari buchen?
Es gibt Reiseländer wie Namibia oder Hotels wie das berühmte Giraffe Manor in Nairobi, die aufgrund von Verfügbarkeiten eine sehr frühzeitige Buchung von ca. 1,5 Jahren im Voraus benötigen. In der Regel raten wir zur Reisebuchung 6 bis 12 Monate vorher, um alle Reiseteile wie gewünscht zu bekommen und sich auf die Reise vorbereiten zu können. Aber wir haben auch viele kurzfristige Kunden, für die wir auch 2 bis 4 Wochen vor dem Reisetermin eine schöne Reise zusammenstellen können.
Was ist im Reisepreis einer Safari bei Globetrotter Select inbegriffen?
In unseren Reisepreisen sind in der Regel enthalten: alle Unterkünfte gemäß Reiseprogramm, Vollverpflegung während der Safari, ein exklusives 4×4-Fahrzeug mit erfahrenem Guide, alle Aktivitäten und Pirschfahrten, alle Inlandstransfers sowie alle Nationalparkgebühren laut Programm. Letztere machen bei einer 10-tägigen Safari in Ostafrika schnell 1.500 bis 2.000 US-Dollar pro Person aus. Nicht im Reisepreis enthalten sind internationale Flüge, Reiseversicherungen, Visa-Gebühren und Trinkgelder.
Welche Reiseunterlagen bekomme ich von Globetrotter Select?
Nach der Buchung erhalten Sie von uns per Post:
- Buchungsbestätigung mit finalem Reiseverlauf inkl. aller Leistungen
- Sicherungsschein des Deutschen Reisesicherungsfonds
- Ausrüstungsliste für Ihre Reise
- Ihren persönlichen Passolution-Link mit aktuellen Einreisebestimmungen
- Länderinformationen A–Z inkl. Gesundheits- und Impfhinweisen
- Informationen zu Reiseversicherungen
- Unsere Trinkgeldempfehlung
- Persönliche Fragebögen zu Ihren Wünschen vor Ort – besondere Anlässe, Bettenkonfiguration, Essenswünsche oder Getränkebestellungen
Einige Wochen vor Abreise erhalten Sie zusätzlich: das detaillierte Reiseprogramm bzw. Ihre Voucher mit allen Unterkünften, Transfers und Aktivitäten sowie alle Notfallkontakte vor Ort. Wir sind im Notfall 24/7 für Sie erreichbar.
Gibt es eine Anzahlungspflicht und wie hoch ist sie?
Ja. Nach Buchungsbestätigung wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % fällig. Den Restbetrag zahlen Sie 4 Wochen vor Abreise. Die genauen Zahlungsbedingungen sind in unseren AGB geregelt, die Sie auf unserer Website einsehen können.
Welche Reiseversicherung empfiehlt Globetrotter Select?
Wir empfehlen grundsätzlich den Abschluss einer Reiserücktritts- & Reiseabbruchversicherung sowie einer Auslandskrankenversicherung. Eine Reiserücktrittsversicherung schützt Sie, wenn Sie die Reise aus persönlichen Gründen nicht antreten können. Eine Abbruchversicherung zahlt Ihnen den Teil der Reise zurück, den Sie im Abbruchfall nicht genießen konnten. Wir empfehlen Versicherungsprodukte von HanseMerkur, die speziell auf Fernreisen ausgelegt sind.
Darüber hinaus sind in Ihrem Reisepreis bereits Notfall- und Rettungsmitgliedschaften in Afrika enthalten – je nach Reiseland die AMREF Flying Doctors (flydoc.org) in Ostafrika, EMED (emedrescue.com) in Namibia oder Okavango Rescue (okavangorescue.com) in Botswana. Diese Mitgliedschaften ermöglichen im Notfall eine medizinische Evakuierung auch aus den entlegensten Nationalparks – ein Service, den viele Anbieter nicht inkludieren.
Kann ich meine Reise stornieren?
Ja – Sie haben jederzeit das Recht, eine gebuchte Reise zu stornieren. Stornieren Sie aus persönlichen Gründen, entstehen Stornokosten gemäß unserer AGB. Eine Reiserücktrittsversicherung übernimmt diese Kosten in den genannten Fällen. Ist die Reise aufgrund behördlicher Auflagen nicht zumutbar, greift das Europäische Pauschalreisegesetz: Die Reise wird kostenfrei storniert und Sie erhalten alle eingezahlten Beträge zurück. Die genauen Stornobedingungen entnehmen Sie unseren AGB.
Kategorie 3: Safari planen – Allgemein
Was kostet eine Safari in Afrika?
Die Bandbreite ist größer als die meisten denken – Safari ist nicht zwingend teuer. Die Kosten hängen von Destination, Reiseart und Unterkunftskategorie ab.
Am günstigsten ist eine Selbstfahrer-Safari in Südafrika: Im Kruger Nationalpark sind Safaritage bereits ab rund 150 Euro pro Person möglich – inklusive Unterkunft in privaten Lodges, Halbpension und Mietwagen. Die Nationalparkgebühren im Kruger betragen lediglich 10 bis 30 Euro pro Person und Tag. Eine vollständige Selbstfahrer-Rundreise durch Südafrika beginnt bei uns ab rund 1.980 Euro pro Person für 14 Tage.
In Ostafrika – Tansania und Kenia – liegen die Kosten höher, vor allem wegen der staatlichen Nationalparkgebühren, die bei einer 10-tägigen Safari schnell 1.500 bis 2.000 US-Dollar pro Person ausmachen. Eine Lodgesafari beginnt hier ab rund 3.200 Euro pro Person für 7 bis 8 Tage, eine Zeltsafari zwischen 3.500 und 8.000 Euro für 7 bis 10 Tage.
Am oberen Ende der Preisskala stehen Botswana und Sambia: Eine Luxus-Flugsafari beginnt hier ab 12.000 Euro pro Person für 9 bis 12 Tage. Internationale Flüge sind in keinem dieser Preise enthalten.
Wo ist die beste Safari in Afrika?
Die beste Safari in Afrika hängt von Ihren Prioritäten ab – eine pauschale Antwort wäre unehrlich. Wer die Große Tierwanderung erleben möchte, reist in die Serengeti in Tansania oder in die Masai Mara in Kenia. Wer maximale Abgeschiedenheit und die höchste Elefantendichte der Welt sucht, wählt Botswana. Wer Selbstfahrer-Abenteuer mit einer der ältesten Wüsten der Welt verbinden möchte, wählt Namibia. Für Erstbesucher ist Südafrika ideal. Gorilla-Tracking gibt es ausschließlich in Uganda und Ruanda. Wir beraten Sie persönlich – denn die beste Safari ist die, die zu Ihnen passt.
Wann ist die beste Reisezeit für eine Safari in Afrika?
Die beste Reisezeit hängt vom Reiseland ab – es gibt jedoch eine übergreifende Regel: Die Trockenzeit ist die richtige Jahreszeit für Safari. In der Trockenzeit ziehen sich Tiere an die verbliebenen Wasserstellen zurück, die Vegetation ist niedrig und die Sichtverhältnisse sind optimal.
Land | Beste Reisezeit | Highlight |
Tansania | Juni – Februar | Trockenzeit & Gebärzeit Serengeti |
Kenia | Juni – Februar | Große Tierwanderung Juli – Oktober |
Botswana | Mai – November | Okavango Delta & Chobe Elefanten |
Namibia | April – November | Etosha Wasserstellen, Sossusvlei |
Südafrika – Kruger & Ostküste | April – November | Big Five, private Game Reserves |
Südafrika – Kapregion & Addo | Oktober – März | Kapstadt, Garden Route, Big Five malariafrei |
Uganda & Ruanda | Juni – Sept. & Dez. – Feb. | Gorilla-Tracking |
Globetrotter Select führt keine Safaris während der Hauptregenzeiten in unseren Safaridestinationen durch. In der Regenzeit sind die meisten Pisten in den Nationalparks unbefahrbar, die Sichtverhältnisse schlecht – und viele Camps schließen in dieser Zeit komplett. Was manche Anbieter als Green Season vermarkten, ist in unseren Augen vergeudetes Geld.
Wie lange sollte eine Safari dauern?
Eine pauschale Empfehlung gibt es bei uns nicht – die Dauer hängt von der Destination, den individuellen Wünschen und davon ab, ob die Safari mit weiteren Reisebausteinen kombiniert wird. Wer die Garden Route in Südafrika bereist, kann bereits mit zwei bis drei Safaritagen unvergessliche Erlebnisse mitnehmen. Wer hingegen eine Wildlife Safari mit dem Fokus auf intensive Tierbeobachtung plant, sollte mindestens sieben Tage einplanen. Viele unserer Kunden reisen vierzehn Tage bis drei Wochen auf Safari. Kurz gesagt: Die Safari dauert so lange, wie sie zu Ihnen passen soll.
Welche Tiere sieht man auf Safari in Afrika?
Das hängt stark von der Destination und der Reisezeit ab. Die Big Five – Elefant, Büffel, Löwe, Leopard und Nashorn – sind nicht in allen Safaridestinationen gleichermaßen zu sehen. In Tansania und Kenia hat man exzellente Chancen, alle Big Five zu beobachten. In Südafrika sind die Chancen in privaten Game Reserves wie den Sabi Sands ebenfalls sehr gut.
Die größte Landtierwanderung der Erde ist die Große Tierwanderung in Tansania und Kenia: Mehr als 2 Millionen Gnus, Zebras, Antilopen und Gazellen ziehen in einem jährlichen Zyklus durch das Ökosystem Serengeti – Ngorongoro – Masai Mara, das fast die Größe der Schweiz umfasst. Die Wanderung ist das ganze Jahr über erlebbar – von der Gebärzeit in der südlichen Serengeti von Dezember bis Februar, über die dramatischen Flussquerungen am Mara Fluss von Juli bis Oktober, bis zur stärksten Zugphase im November und Dezember.
Darüber hinaus bietet Afrika einzigartige Tierarten: Geparden, Afrikanische Wildhunde, Flusspferde und Krokodile gehören in vielen Nationalparks zum festen Bestandteil. Schimpansen beobachtet man im Mahale Nationalpark in Tansania oder in Uganda. Die letzten Berggorillas der Welt leben ausschließlich in Uganda und Ruanda – rund 1.000 Tiere, verteilt auf wenige Schutzgebiete.
Was ist der Unterschied zwischen Zeltsafari, Lodgesafari und Flugsafari?
Die drei Safari-Typen unterscheiden sich in Unterkunft, Mobilität und Preis – nicht in der Qualität der Tierbeobachtungen, denn die Guides und Fahrzeuge sind bei uns in allen Kategorien identisch.
Lodgesafari: Übernachtung in festen Unterkünften – Lodges oder Tented Camps – innerhalb oder unmittelbar an den Grenzen der Nationalparks. Komfortabel, mit eigenem Bad und oft einem Pool. Ab rund 3.200 Euro pro Person für 7 bis 8 Tage.
Zeltsafari: Übernachtung in privaten, mobilen Camps mitten in der Wildnis – auf exklusiven Stellplätzen, abseits anderer Gäste. Lagerfeuer, Sternenhimmel, die Geräuschkulisse der Nacht direkt vor dem Zelt. Authentischer geht es nicht. Ab 3.500 Euro pro Person für 7 bis 8 Tage.
Flugsafari: Verbindung mehrerer Nationalparks per Kleinflugzeug. Ideal für abgelegene Gebiete wie Ruaha, Katavi oder Mahale in Tansania, oder die privaten Konzessionen im Okavango Delta. Ab rund 7.500 Euro pro Person für 9 bis 12 Tage.
Ist eine Safari in Afrika sicher?
Ja – die gängigen Safari-Destinationen, die wir anbieten, zählen zu den sichersten Reisezielen auf dem Kontinent. Tansania, Kenia, Botswana, Namibia, Südafrika, Uganda und Ruanda verfügen über gut organisierte Safari-Strukturen, erfahrene Guides und klare Sicherheitsregeln innerhalb der Nationalparks. Wir meiden Länder und Regionen mit erhöhten Reiserisiken konsequent. Zudem sind in Ihrem Reisepreis Notfall- und Rettungsmitgliedschaften enthalten – AMREF Flying Doctors in Ostafrika, EMED in Namibia, Okavango Rescue in Botswana. Afrika ist grundsätzlich kein gefährlicher Kontinent – es kommt darauf an, mit wem und wohin man reist.
Ab welchem Alter ist eine Safari für Kinder geeignet?
Wir nehmen Kinder jeden Alters mit auf Safari. Für bestimmte Aktivitäten gelten jedoch Einschränkungen: Mokoro-Touren im Okavango Delta setzen ein Mindestalter von 12 Jahren voraus, Gorilla-Tracking in Uganda und Ruanda ein Mindestalter von 15 Jahren. Unsere persönliche Empfehlung: Ab etwa 6 bis 8 Jahren entwickeln Kinder die Konzentration und Geduld, die eine Safari braucht. Da Guide und Fahrzeug der Familie exklusiv zur Verfügung stehen, stimmen wir Tempo, Routen und Aktivitäten vollständig auf Ihre Familie ab.
Kann man auf Safari alleine reisen?
Ja – und es ist häufiger als man denkt. Alleinreisende sind bei uns herzlich willkommen, sowohl auf Privatreisen als auch auf unseren Kleingruppenreisen. Bei einer Privatreise reisen Sie exklusiv mit Ihrem eigenen Guide und Fahrzeug – volle Flexibilität, ohne Rücksicht auf andere Gäste. Bei unseren Kleingruppenreisen reisen Sie mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter – ideal für alle, die Kosten teilen und neue Reisebekanntschaften machen möchten.
Kategorie 4: Reisevorbereitung und Einreise
Welche Einreisebestimmungen gelten für mein Reiseziel?
Einreisebestimmungen – Visa, Einreiseformulare und Gebühren – ändern sich regelmäßig und sind von der Staatsangehörigkeit des Reisenden abhängig. Auf unserer Seite Afrika Einreise (globetrotter-select.de/afrika-einreise/) finden Sie die aktuellen Einreisebestimmungen für alle unsere Reisedestinationen. Ergänzend empfehlen wir die offiziellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes (auswaertiges-amt.de). Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie von uns zudem einen persönlichen Passolution-Link mit allen reiserelevanten Einreiseinformationen.
Welche Impfungen brauche ich für eine Afrika-Reise?
Als Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Sie für alle Impffragen und die Einnahme von Medikamenten an einen Arzt zu verweisen – unsere Hinweise ersetzen keine ärztliche Beratung. Was wir aus über 50 Jahren Afrikaerfahrung sagen können: Oft klärt sich die Frage, ob eine Impfung oder Prophylaxe sinnvoll ist, bereits mit dem Verständnis darüber, wie eine Krankheit übertragen wird. Dieses Wissen geben wir Ihnen gerne im persönlichen Beratungsgespräch mit. Bei direkter Einreise aus Europa ist für die meisten unserer Reisedestinationen kein Gelbfieberimpfnachweis erforderlich. Bei Mehrländer-Reisen – etwa einer Kombination aus Tansania und Uganda oder Ruanda – ist die Gelbfieberimpfung jedoch vorgeschrieben.
Gibt es Malaria in den Safari-Gebieten?
Das Thema Malaria verunsichert viele Reisende – oft mehr als nötig. Wir beraten Sie hierzu ausführlich und persönlich im Beratungsgespräch, denn eine pauschale Antwort wird der Situation nicht gerecht: Das Risiko hängt von der Destination, der Jahreszeit und Ihrer persönlichen Gesundheitssituation ab. Auch hier gilt: Mit dem richtigen Wissen über Übertragungswege lässt sich vieles einordnen, was auf den ersten Blick besorgniserregend wirkt. Rufen Sie uns an – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
Was sollte ich auf Safari einpacken?
Die wichtigste Regel: weniger ist mehr. Auf Safari – insbesondere bei Flugsafaris – gelten oft strikte Gepäckbeschränkungen von 15 bis 20 kg, bei Inlandsflügen sogar nur 10 bis 15 kg in weichen Taschen ohne Rahmen. Rollkoffer sind auf Safari ungeeignet. Empfohlen sind leichte Reisetaschen oder Duffelbags. Mit Ihren Reiseunterlagen erhalten Sie von uns eine ausführliche, destinationsspezifische Ausrüstungsliste.
Welche Kleidung ist auf Safari empfehlenswert?
Auf Safari im Fahrzeug können Sie tragen, was Sie möchten – Tiere nehmen das Fahrzeug als Gesamtobjekt wahr, nicht die einzelne Person darin. Knalliges Orange, Blau oder Pink stören die Tiere also nicht. Anders verhält es sich bei einer Walking Safari oder anderen Aktivitäten zu Fuß im Bush: Hier empfehlen wir neutrale Farben wie Beige, Khaki und Oliv. Grundsätzlich gilt: leichte, atmungsaktive Kleidung für tagsüber, eine wärmere Schicht für die kühlen Morgen- und Abendstunden. Geschlossenes, eingelaufenes Schuhwerk ist für alle Aktivitäten abseits des Fahrzeugs unverzichtbar. Eine detaillierte Ausrüstungsliste erhalten Sie mit Ihren Reiseunterlagen.
Kategorie 5: Nachhaltigkeit & lokale Wirkung
Wie nachhaltig reist Globetrotter Select?
Nachhaltigkeit ist bei Globetrotter Select seit 1996 Teil unserer Philosophie. Das bedeutet konkret:
Partnerwahl nach Nachhaltigkeitskriterien: Wir wählen unsere Partnerunterkünfte und -camps bevorzugt nach Nachhaltigkeitskriterien aus – direkte Beschäftigung lokaler Mitarbeiter und der Verzicht auf Jagdtourismus sind für uns Grundvoraussetzungen. Wo es sie gibt, bevorzugen wir Unterkünfte, die auch eigene Naturschutzprojekte betreiben.
Nur lupenreine Natur- und Tierschutzprojekte: Wenn wir Natur- und Tierschutzprojekte in unser Programm integrieren, dann ausschließlich solche, die echten Wildtierschutz betreiben – keine Projekte, bei denen Touristen Löwenbabys streicheln oder junge Wildtiere aufziehen. Das sind keine Tierschutzprojekte, sondern kommerzielle Touristenattraktionen auf Kosten der Tiere.
Keine Reiseformen ohne lokale Wirkung: Wir lehnen Reiseformen ab, bei denen weder die lokale Bevölkerung noch der Wildtierschutz einen nennenswerten Beitrag erhält. Das betrifft zum Beispiel Selbstfahrerreisen mit Dachzelten in Namibia oder Botswana: Wer sich selbst versorgt, selbst einkauft und selbst kocht, lässt kaum Geld in der lokalen Wirtschaft.
Nationalparkgebühren als direkter Naturschutzbeitrag: Der wichtigste und oft unterschätzte Nachhaltigkeitsbeitrag einer Safari sind die staatlichen Nationalparkgebühren. In Ostafrika betragen diese bis zu 300 US-Dollar pro Person und Tag – bei einer Safari in mehreren Nationalparks summiert sich das schnell auf mehrere Tausend Euro pro Person. Dieses Geld finanziert die Ranger, die die Nationalparks vor Wilderern schützen. Länder wie Tansania und Botswana haben 38 Prozent ihrer Landesfläche unter Naturschutz gestellt – Flächen, die nicht für Landwirtschaft oder Rohstoffabbau genutzt werden. Eigentlich müsste die Weltgemeinschaft dafür aufkommen. In der Realität ist der Tourismus der einzige Sektor, der das tut.
Keine Badeschlappen-Safaris: Wir haben kein Problem damit, dass man nach einer Safari noch einen Strandurlaub anhängt. Was wir ablehnen, sind sogenannte Badeschlappen-Safaris: zwei Safaritage als Anhang zu einem zweiwöchigen Strandurlaub. Die Landschaften, Tierwelten, Pflanzenwelten und Ökosysteme Afrikas sind einmalig auf diesem Planeten. Dort lohnt es sich, CO₂ zu verbrauchen, Nationalparkgebühren zu zahlen und diese Welt zu erleben. Ein Strandurlaub sollte immer nur ein Add-on zu einer Safari sein – nicht umgekehrt.
Nachhaltigkeit als Gemeinschaftsprojekt: Ein Reisender, der eine vollständige Safari bucht und dabei mehrere Tausend Euro an Nationalparkgebühren zahlt, leistet einen außergewöhnlichen Beitrag zum Schutz dieser Ökosysteme. Wer so reist, muss keinen CO₂-Ausgleich kaufen oder symbolisch einen Baum pflanzen. Das ist kein alleiniger Verdienst von Globetrotter Select – es ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen uns und Ihnen.
Wie profitiert die lokale Bevölkerung von meiner Reise?
Direkt und konkret – nicht über Umwege. Jede Safari bei Globetrotter Select schafft Arbeitsplätze für lokale Guides, Fahrer, Camp-Crews, Köche und Lodgemitarbeiter – Menschen, deren Einkommen unmittelbar von einem funktionierenden, hochwertigen Tourismus abhängt. Besonders deutlich wird das bei unseren Select-Zelt-Safaris: Die gesamte Camp-Crew – Koch, Waiter und Campassistant – sind einheimische Fachleute, deren Einkommen direkt bei ihnen und ihren Familien ankommt und nicht in den Taschen internationaler Hotelkonzerne landet.
Deshalb lehnen wir Reiseformen ab, bei denen dieser direkte Geldfluss nicht entsteht. Eine Selbstfahrerreise mit Dachzelt, bei der man sich komplett selbst versorgt, ist für die lokale Wirtschaft weitgehend wirkungslos. Das Wichtigste im nachhaltigen Tourismus ist und bleibt: Arbeitsplätze schaffen, Arbeitsplätze sichern – durch die Buchung von Unterkünften, die lokales Personal beschäftigen, und durch Safaris, die lokale Expertise einbinden.
Wie geht Globetrotter Select mit Tierschutz und Jagdtourismus um?
Klar und ohne Kompromisse: Bei Globetrotter Select wird ausschließlich mit dem Fotoapparat geschossen. Wir lehnen Trophäenjagd und Jagdtourismus vollständig ab – und buchen keine Unterkünfte, die beides anbieten.
In Namibia, wo Trophäenjagd auf Gemeinschaftsland legal und weit verbreitet ist, wissen wir genau, welche Unterkünfte Jagdtourismus konsequent ablehnen – und buchen ausschließlich dort. Dasselbe gilt für private Konzessionsgebiete im Greater Kruger in Südafrika: Gebiete wie Klaserie oder Umbabat bedienen sowohl Jagdtourismus als auch Fototourismus. Wir lehnen diese Gebiete vollständig ab – denn es ist schlicht unvereinbar, einerseits Büffel und Elefanten abschießen zu lassen und andererseits Nashörner auf demselben Gelände zu schützen.
Ebenso konsequent lehnen wir fingierte Tierschutzprojekte ab – Angebote, bei denen Touristen Löwenbabys streicheln oder Selfies mit gezähmten Raubkatzen machen. Echter Wildtierschutz bedeutet: Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten, ohne in ihr Verhalten einzugreifen. Ein Beispiel für seriösen Tierschutz: die AfriCat Foundation im Okonjima Game Reserve in Namibia – GPS-überwachte Geparden und Leoparden auf dem Weg zur Auswilderung, kein Selfie-Tourismus.
Kategorie 6: Trinkgeld
Warum ist das Trinkgeld nicht im Reisepreis enthalten?
Trinkgeld zu geben ist ein Zeichen persönlicher Wertschätzung für eine erbrachte Dienstleistung – und kann von niemandem vorausbestimmt oder verlangt werden. Die Integration eines festen Trinkgeldbetrags in den Reisepreis wäre nicht nur ungerecht, sondern auch eine Entmündigung der Dienstleistenden: Arbeitsbereitschaft und Servicefreudigkeit sind individuell und können nicht über einen Kamm geschoren werden. Die Höhe des Trinkgeldes ist eine sehr persönliche Entscheidung – und die liegt bei Ihnen.
Wie viel Trinkgeld ist auf Safari üblich?
Wir geben Ihnen mit Ihren Reiseunterlagen eine detaillierte, aktuelle Trinkgeldempfehlung mit. Als Orientierung:
Ostafrika – Tansania, Kenia, Uganda, Ruanda: Wir empfehlen derzeit 25 bis 30 US-Dollar pro Tag und Fahrzeug für den Safariguide. Bei einer Privatreise mit zwei Personen liegt man damit am unteren Ende, bei einer Familie mit sechs Personen im gleichen Fahrzeug kann man großzügiger sein – denn der Guide leistet für alle dieselbe Arbeit. Bei einer Zelt-Safari empfehlen wir zusätzliches Trinkgeld für Koch, Waiter und Campassistant – die genauen Richtwerte erhalten Sie in Ihren Reiseunterlagen.
Südliches Afrika – Botswana, Namibia, Südafrika: Hier empfehlen wir rund 5 bis 20 US-Dollar pro Person und Tag, je nach Preiskategorie der Unterkunft. In einem hochpreisigen Camp in Botswana orientiert man sich am oberen Ende, in einer günstigeren Lodge am unteren.
Tourismus ist überall auf der Welt ein Saisongeschäft – und das gilt besonders für Afrika. Guides, Camp-Crews und Lodgemitarbeiter verdienen während der Regenzeit, wenn keine Gäste kommen, oft kein oder kaum Einkommen. Ihr Jahresverdienst muss in der Reisesaison erwirtschaftet werden – das Trinkgeld ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. 25 bis 30 US-Dollar pro Tag und Fahrzeug entsprechen in etwa dem Preis eines einfachen Mittagessens in Europa. Für einen Guide, der von Morgengrauen bis zum späten Abend für Sie da ist, Tiere findet, Ihre Sicherheit gewährleistet und Ihr Erlebnis täglich neu gestaltet, ist das kein überhöhter Betrag. Wer mehrere Tausend Euro in eine Safari investiert, darf auch den Menschen etwas zurückgeben, die diese Reise erst zu dem machen, was sie ist.
Gibt es eine allgemeine Trinkgeldempfehlung für Lodges und Restaurants?
Ja – und wir empfehlen, das Trinkgeld in Lodges und Hotels bewusst in die Tipp-Box beim Checkout einzuwerfen, anstatt es einzelnen Personen direkt zu geben. Der Grund: In einer Lodge arbeiten viele Menschen im Hintergrund, die Sie als Gast gar nicht zu Gesicht bekommen – Gärtner, Housekeeping-Personal, Köche, Spüler. Wer das Trinkgeld in die Tipp-Box gibt, sorgt dafür, dass es auf alle Mitarbeiter verteilt wird – nicht nur auf jene, die sichtbar im Service arbeiten. Das finden wir die fairste und sinnvollste Art, Wertschätzung zu zeigen.
Als Orientierung empfehlen wir hier 5 bis 20 Euro pro Person und Tag – je nach Preiskategorie der Unterkunft. In einer einfacheren Lodge orientiert man sich am unteren Ende, in einem hochpreisigen Camp am oberen. Auch in Restaurants ist ein Trinkgeld von 10 bis 15 Prozent des Rechnungsbetrags üblich und sehr willkommen.
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