Namibia Safari - Wüsenelefanten, Nashörner & private Tierschutzgebiete
Namibia ist die außergewöhnlichste Safaridestination Afrikas – nicht trotz seiner Trockenheit, sondern wegen ihr. Elefanten, Löwen und Nashörner haben sich hier über Jahrtausende an eines der trockensten Ökosysteme der Welt angepasst und können in Landschaften beobachtet werden, die kein anderes Safariziel bietet: in der Namib – mit rund 20 Millionen Jahren die älteste Wüste der Erde – im Damaraland und im Kaokoland. Auf 824.000 Quadratkilometern – zweieinhalbmal so groß wie Deutschland – beherbergt Namibia an die Wüste adaptierte Elefanten und Löwen sowie eine der letzten stabilen Spitzmaulnashorn-Populationen Afrikas.
Globetrotter Select ist ein auf individuelle Privatreisen nach Afrika spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in Höhenkirchen-Siegertsbrunn bei München. Seit 1996 planen wir maßgeschneiderte Namibia-Safaris – als Selbstfahrer-Rundreise, als geführte Privatreise oder als luxuriöse Flugsafari. Wir kennen alle privaten Tierschutzgebiete, Nationalparks und Lodges aus eigener Erfahrung und besuchen sie regelmäßig persönlich.
Was eine Namibia Safari so einzigartig macht
Namibia ist kein klassisches Safariziel – und das ist eine Stärke. Wer Namibia bereist, erlebt eine Safari die sich grundlegend von Ostafrika oder Südafrika unterscheidet. Vier Dinge machen Namibia einzigartig:
Tiere die sich an die Wüste angepasst haben – Nirgendwo sonst in Afrika kann man Elefanten in Wüstenlandschaften beobachten – die an die Wüste adaptierten Elefanten des Damaralands und Kaokolands haben längere Beine, flachere Fußsohlen und kommen länger ohne Wasser aus als ihre Artgenossen im restlichen Afrika. Auch Löwen haben sich im Kaokoland an die extreme Trockenheit angepasst und durchstreifen riesige Gebiete auf der Suche nach Beute. Spitzmaulnashörner in privaten Tierschutzgebieten gehören zu den seltensten und wertvollsten Tierbeobachtungen des Kontinents. → Damaraland
Private Tierschutzgebiete mit exklusivem Zugang – An die Grenzen des Etosha Nationalparks schließen sich private Tierschutzgebiete an – das Onguma Game Reserve im Osten und das Ongava Game Reserve im Süden. Nur Gäste der eigenen Lodges haben Zutritt. Die Guides fahren abseits der Straßen direkt zu den Tieren, kommunizieren per Funk über aktuelle Sichtungen und bieten Nacht-Pirschfahrten an. Das Safari-Erlebnis ist damit deutlich exklusiver als im öffentlichen Nationalpark. → Onguma Game Reserve → Ongava Game Reserve
Fotoverstecke auf Augenhöhe – Einige private Tierschutzgebiete wie Onguma und Ongava besitzen sogenannte Hides – in den Boden eingelassene Fotoverstecke direkt an Wasserlöchern. Auf Augenhöhe mit trinkenden Elefanten, Nashörnern und Löwen – das ist eine Fotomöglichkeit die auf dem afrikanischen Kontinent kaum zu finden ist. Gerne buchen wir Ihren Slot im Hide.
AfriCat Foundation – echter Tierschutz hautnah – Das Okonjima Game Reserve beheimatet die AfriCat Foundation – eines der seriösesten Geparden- und Leoparden-Schutzprojekte Afrikas. Hier beobachtet man GPS-überwachte Tiere auf dem Weg zur Auswilderung – kein Selfie mit gezähmten Raubkatzen, sondern echter Wildtierschutz. Globetrotter Select lehnt fingierte Tierschutzprojekte konsequent ab. → Okonjima & AfriCat Foundation
Die Nationalparks und Schutzgebiete Namibias
Namibia hat seine Schutzgebiete über alle Landschaftstypen verteilt – von der Wüste bis zum tropischen Caprivi-Streifen. Unsere Reiseberater kennen alle diese Gebiete aus persönlicher Erfahrung.
Etosha Nationalpark – Salzpfanne und Wasserlöcher
Der Etosha Nationalpark ist das Herzstück jeder Namibia Safari. Auf 22.275 Quadratkilometern sammeln sich in der Trockenzeit Elefanten, Löwen, Spitzmaulnashörner, Giraffen, Zebras und über 340 Vogelarten an künstlich gespeisten Wasserlöchern. Die ikonische Salzpfanne im Herzen des Parks ist sogar aus dem Weltall sichtbar. Als Selbstfahrer erleben Sie den Park auf eigene Faust – wir empfehlen zusätzlich mindestens zwei Nächte in einem der angrenzenden privaten Tierschutzgebiete für ein exklusiveres Safari-Erlebnis. → Etosha Nationalpark
Damaraland & Kaokoland – an die Wüste adaptierte Tiere
Das Damaraland und das Kaokoland im Nordwesten Namibias sind für Reisende, die das Außergewöhnliche suchen. In dieser halbtrockenen Halbwüste leben Elefanten, die sich über Jahrtausende an extreme Trockenheit angepasst haben – sie kommen länger ohne Wasser aus und legen riesige Strecken zurück. Auf der Suche nach ihnen geht man mit erfahrenen Guides auf geführte Pirschfahrten – Sichtungen sind möglich, aber nicht garantiert, was jede Begegnung zu einem besonderen Erlebnis macht. Twyfelfontein mit seinen Felszeichnungen ist seit 2007 UNESCO-Welterbe. → Damaraland → Kaokoland
Caprivi-Streifen & Bwabwata Nationalpark – Namibias grüner Norden
Der Caprivi-Streifen im Nordosten Namibias steht im völligen Kontrast zum Rest des Landes: üppige, grüne Vegetation, ganzjährig wasserführende Flüsse und eine Tierwelt, die eher an Botswana als an Namibia erinnert. Der Bwabwata Nationalpark an der Grenze zu Botswana bietet Elefanten, Nilpferde, Krokodile, Büffel und mit viel Glück Afrikanische Wildhunde – eine der seltensten Tierarten Afrikas. Boot-Safaris auf dem Kavango und Sambesi Fluss gehören zu den eindrücklichsten Erlebnissen dieser Region. Das KAZA-Schutzgebiet, zu dem der Caprivi gehört, ist mit 520.000 Quadratkilometern das größte grenzüberschreitende Schutzgebiet der Welt. → Bwabwata Nationalpark & Caprivi
Namib Wüste & Sossusvlei – Landschaft als Erlebnis
Die Namib ist mit rund 20 Millionen Jahren die älteste Wüste der Erde – und die spektakulärste, die man als Reisender sicher erreichen und erleben kann. Die Dünen von Sossusvlei gehören zu den höchsten und fotogensten Sanddünen Afrikas. Die Living Desert Tour bei Swakopmund zeigt die faszinierende Kleintier-Welt der Wüste: Chamäleons, Schlangen, Eidechsen und Wüstenamäuse – die „Little Five der Wüste“. → Namib Wüste & Sossusvlei → Swakopmund
Unsere Philosophie für Namibia Safaris
Namibia ist das einzige Land in Afrika, in dem Trophäenjagd auf Gemeinschaftsland legal und weit verbreitet ist. Nette Webseiten, familiegeführte Farmen, schöne Unterкünfte – und dann taucht dieselbe Unterkunft auf einschlägigen Jagd-Plattformen auf. Wir wissen genau, welche Unterкünfte Jagdtourismus konsequent ablehnen. Bei Globetrotter Select wird ausschließslich mit dem Fotoapparat geschossen.
Wir buchen keine staatlich geführten Lodges innerhalb des Etosha Nationalparks – Ausstattung, Service und Ambiente entsprechen nicht unseren Ansprüchen. Stattdessen wählen wir handverlesene private Lodges und Gästehäuser sowie private Tierschutzgebiete für das exklusive Safari-Erlebnis.
Globetrotter Select bietet keine Dachzeltsafaris an – diese Form des Reisens leistet weder der lokalen Bevölkerung noch dem Wildtierschutz einen nennenswerten Beitrag. Nachhaltiger Tourismus bedeutet für uns: Beschäftigung der lokalen Bevölkerung, Unterstützung seriöser Tierschutzprojekte und Zahlung von Gebühren in Nationalparks und privaten Tierschutzgebieten. Globetrotter Select gestaltet nachhaltige Reisen nach Afrika seit 1996 – lange bevor das Thema Nachhaltigkeit zum Trend wurde.
Beste Reisezeit für eine Namibia Safari
Die beste Reisezeit für eine Namibia Safari ist die Trockenzeit von April bis Oktober – mit den Monaten Juli bis Oktober als absolutem Höhepunkt. Die Vegetation ist karg, die Tiere konzentrieren sich an den Wasserlöchern und die Sichtverhältnisse sind ideal.
Der November ist noch gut geeignet – erste Gewitter setzen ein, die Ressourcen für die Tiere werden knapper und die Tierkonzentration an den letzten Wasserstellen erreicht ihren Jahreshöhepunkt. Wer im November reist zahlt weniger als in der Hochsaison und erlebt oft intensivere Tierbeobachtungen als im Juli.
Von Januar bis März sollte man auf eine Namibia Safari verzichten: Die Regenzeit macht den Busch dicht und grün, die Tiere verteilen sich weiträumig und die Etosha-Pfanne füllt sich mit Wasser – Tierbeobachtungen werden deutlich schwieriger. Wer in dieser Zeit Afrika bereisen möchte, reist besser nach Ostafrika.
Was kostet eine Namibia Safari?
Namibia ist im Vergleich zu anderen Safaridestinationen ein günstiges Reiseland – besonders als Selbstfahrer. Als grobe Orientierung:
Selbstfahrer-Rundreise: Beginnt ab rund 250 Euro pro Person und Tag – inklusive Mietwagen, handverlesener Unterkunft und Frühstück. Für 14 Tage entspricht das ab rund 3.500 Euro pro Person.
Mischroute aus Selbstfahrer und privaten Tierschutzgebieten: Unsere beliebteste Variante – liegt zwischen 250 und 750 Euro pro Person und Tag je nach Unterkunftskategorie.
Luxuriöse Flugsafari: Mit privater Cessna, exklusiven Premium-Lodges und allen Aktivitäten inklusive – beginnt ab 750 Euro pro Person und Tag und kann bis zu 2.000 Euro pro Person und Tag erreichen.
Ihre Namibia Safari planen – mit Globetrotter Select
Globetrotter Select ist ein auf individuelle Privatreisen nach Afrika spezialisierter Reiseveranstalter mit Sitz in Höhenkirchen-Siegertsbrunn bei München. Seit 1996 planen wir maßgeschneiderte Namibia-Safaris – als Selbstfahrer-Rundreise, als geführte Privatreise oder als luxuriöse Flugsafari. Afrika ist unser einziges Reiseziel – Namibia eine unserer Kerndestinationen.
Wir empfehlen eine Mindest-Reisedauer von 14 Tagen für Namibia – das Land ist zweieinhalbmal so groß wie Deutschland und die Abstände zwischen den Highlights sind entsprechend. Wer mehr Zeit hat, ergänzt den Caprivi-Streifen im Norden oder den Fish River Canyon im Süden. Kurzfristige Anfragen nehmen wir gerne entgegen. Sprechen Sie uns an – telefonisch oder per E-Mail.
Ihre Namibia Safari buchen – wir freuen uns auf Ihre Anfrage
Ihre Namibia Safari buchen
Jede Namibia Safari wird von Globetrotter Select auf Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse angepasst. Hier finden Sie traumhaft schöne Safari-Reisen nach Namibia, die Ihnen als Beispiel dienen. Egal ob Flugsafari, Gruppenreise oder Luxusreise, als Afrika-Spezialist beraten wir Sie und organisieren Ihre Namibia Safari.
Namibia Rundreise Luxus pur
Selbstfahrer-Tour von Windhoek nach Victoria Falls
Große Namibia Rundreise als Selbstfahrer
Flugsafari Caprivi & Victoriafälle
Erlebnisreiche Namibia Gruppenreise
Die 12-tägige deutschsprachige Namibia Gruppenreise mit maximal 12 Personen führt zu den Highlights in Namibia, wie den Dünen von Sossusvlei, Swakopmund und Safari im Etosha Nationalpark. Sie übernachten in charmanten Unterkünften im Standard-Bereich.
Namibia Botswana Simbabwe Rundreise
Die 14-tägige deutschsprachige Gruppenreise mit maximal 12 Personen führt zu den Highlights in Namibia, wie den Dünen von Sossusvlei, Swakopmund und zum Etosha Nationalpark. Über den Caprivi-Streifen geht es in den Chobe Nationalpark nach Botswana. Die Reise endet an den Victoriafällen in Simbabwe.
Kaleidoskop der Natur
Namibia Highlights
Nationalparks für Ihre Namibia Safari
Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den schönsten Nationalparks in Namibia, die Sie auf Ihrer Namibia Safari erleben können. Viel Spaß beim Stöbern und Reise planen!
Hotels für Ihre Namibia Safari
Für Ihre Namibia Safari finden wir garantiert das passende Hotel. Was darf es sein? Luxuriöses Tented Camp, Lodge oder ein authentisches Zelt in der Wildnis? Hier finden Sie unsere handverlesene Auswahl an Unterkünften.
Andersson’s at Ongava
Das sagen unsere Kunden
Das sagen unsere Kunden
Das sagen unsere Kunden
Das sagen unsere Kunden
Das sagen unsere Kunden
Das sagen unsere Kunden
FAQ – Häufige Fragen zur Namibia Safari
Wann ist die beste Reisezeit für eine Namibia Safari?
Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von April bis Oktober – mit Juli bis Oktober als absolutem Höhepunkt für Tierbeobachtungen. Der November ist ebenfalls empfehlenswert mit intensiven Tierkonzentrationen und günstigeren Preisen. Von Januar bis März sollte man auf eine Namibia Safari verzichten – die Regenzeit macht Tierbeobachtungen deutlich schwieriger.
Was kostet eine Namibia Safari?
Eine Selbstfahrer-Rundreise beginnt ab rund 250 Euro pro Person und Tag inklusive Mietwagen und Unterkunft – für 14 Tage ab rund 3.500 Euro. Eine Mischroute mit privaten Tierschutzgebieten liegt zwischen 250 und 750 Euro pro Person und Tag. Luxuriöse Flugsafaris beginnen ab 750 Euro pro Person und Tag. Namibia ist damit eine der günstigsten Safaridestinationen Afrikas.
Was ist der Unterschied zwischen dem Etosha Nationalpark und einem privaten Tierschutzgebiet?
Im Etosha Nationalpark fahren Sie ausschließlich auf befestigten Straßen – als Selbstfahrer oder mit einem Guide. In privaten Tierschutzgebieten wie Onguma oder Ongava fährt der Guide abseits der Wege direkt zu den Tieren, bietet Nacht-Pirschfahrten und ermöglicht Beobachtungen aus eingelassenen Fotoverstecken auf Augenhöhe. Wir empfehlen bei jeder Namibia-Rundreise die Kombination: Etosha Nationalpark plus mindestens zwei Nächte in einem privaten Tierschutzgebiet.
Wie lange sollte eine Namibia Safari dauern?
Wir empfehlen mindestens 14 Tage für Namibia – das Land ist zweieinhalbmal so groß wie Deutschland und die Distanzen zwischen den Highlights sind entsprechend. Für eine große Namibia-Rundreise mit Fish River Canyon im Süden und Caprivi-Streifen im Norden sind 19 bis 21 Tage ideal. Die Namibia Highlights lassen sich kompakt in 12 bis 13 Tagen erleben.
Kann man in Namibia als Selbstfahrer auf Safari gehen?
Ja – Namibia ist neben Südafrika die einzige Safaridestination Afrikas, die eine vollwertige Selbstfahrer-Safari ermöglicht. Im Etosha Nationalpark fahren Sie auf gut ausgeschilderten Routen eigenständig zu den Wasserlöchern. Wir übernehmen die gesamte Routenplanung, Unterkunftsbuchung und Mietwagenorganisation – Sie fahren auf eigene Faust. Für das exklusivste Tiererlebnis empfehlen wir zusätzlich Nächte in privaten Tierschutzgebieten mit geführten Safaris.
Brauche ich ein Visum für Namibia?
Ja – seit 2024 benötigen deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ein Visum für Namibia. Das Visum kostet ca. 80 Euro pro Person und muss vorab online beantragt werden – eine Einreise ohne vorheriges Visum ist nicht mehr möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Mit Ihrer Buchungsbestätigung erhalten Sie von uns aktuelle Einreisehinweise.
Was sind die besonderen Tiere auf einer Namibia Safari?
Namibia bietet keine klassische Big Five Safari überall im Land – dafür einzigartige Tierbeobachtungen: an die Wüste adaptierte Elefanten im Damaraland mit längeren Beinen und flacheren Fußsohlen als ihre Artgenossen, an die Trockenheit angepasste Löwen im Kaokoland, eine der letzten stabilen Spitzmaulnashorn-Populationen Afrikas in privaten Tierschutzgebieten und GPS-überwachte Geparden der AfriCat Foundation auf dem Weg zur Auswilderung. Im Caprivi-Streifen kommen Büffel und Afrikanische Wildhunde hinzu.